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Herz und Geist auf Yahushuas plötzliche Rückkehr vorbereiten!

Herz und Geist auf Yahushuas plötzliche Rückkehr vorbereiten!

Melchisedek: Der ehemalige und zukünftige König imageEin Hit der 70er Jahre begann mit den folgenden, fragenden Worten: „Wenn ein Bild mehr als 1000 Worte sagt – warum kann ich dann dich nicht malen? In den Worten käme nie dein Ich zum Vorschein, das ich kennengelernt habe.”(1)

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Ein Gemälde oder Foto enthält Informationen, mit denen man viele, viele Seiten füllen könnte. Und selbst dann würden in der Beschreibung wahrscheinlich noch Details fehlen. (Bild links: Marie Joséphine Charlotte du Val d’Ognes (1786-1868) 1801 – Marie Denise Villers French)

Metaphern und Symbole sind gewissermaßen die Gemälde der Heiligen Schrift. Sie haben uns tausende Informationen zu übermitteln. Ein Symbol liefert uns eine Fülle an Nuancen, die verloren gehen würden, hätte man eine andere Ausdrucksform gewählt. Ein Paradebeispiel für biblische Symbolik ist die Aussage Johannes des Täufers über den Erlöser: „Siehe, das Lamm Jahuwahs, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ (Johannes 1,29) Die Formulierung „das Lamm Jahuwahs“ stellt sofort den Bezug zum Opfersystem her, das eingesetzt wurde, um den Erlösungsplan verständlich zu machen.

Die Figur des Melchisedek bildet ein weiteres Symbol, das uns in der Bibel vorgestellt wird. In Psalm 110,4 steht: „Jahuwah hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!“ Die Bedeutung dieses seltsamen Verweises wird hervorgehoben, wenn der Autor Hebräerbriefes diesen Vers wörtlich zitiert: „Denn er bezeugt: »Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks«.“ (Hebräer 7,17)

Die Bibel legt sich immer selbst aus. Um dieses Symbol zu verstehen, müssen wir nur 1. Mose 14 aufschlagen. Dort erfahren wir, wer Melchisedek war und wofür er bekannt wurde.

Melchisedek: Ein rätselhafter Mann

Jahre vor der Geburt Isaaks, die Abram ein Funkeln in die Augen und Sarah ein Lachen auf die Lippen zauberte, wurden Lot und seine Familie in einem Krieg zwischen mehreren kanaanitischen Königen gefangengenommen. Als Abram diese Nachricht bekam, versammelte er sofort ein kleines Heer von Dienern und verfolgte die Sieger bis in den hohen Norden. Er entriss ihnen alle Gefangenen und nahm ihnen auch die ganze übrige Beute wieder ab, die sie den Städten der Ebene gestohlen hatten.

Als Abram und seine Armee in den Süden zurückkehrten, kam ihnen eine mysteriöse Person entgegen. 1. Mose 14,18 sagt uns hierzu: „Aber Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Gottes, des Allerhöchsten.“

Melchisedek war ein König. Und er betete den „höchsten Gott“, nämlich Jahuwah, an. Aber die Geschichte endete hier noch nicht. Melchisedek sprach nämlich einen Segen über Abram aus, der dann Melchisedek seinen Zehnten gab!

Nachdem er den Zehnten von Abram erhalten hatte, zog sich dieser geheimnisvolle Mann – bildlich gesprochen – wieder in den Nebel zurück, aus dem er gekommen war, und wurde nie wieder gesehen. Wir wissen nicht, wo er herkam, und auch nicht, wer seine Vorfahren waren. Uns ist auch nicht bekannt, wie er überhaupt zum Priester Jahuwahs wurde. Alle diese “überflüssigen“ Informationen werden hier ausgelassen. Wir erfahren nur das Wesentliche. Melchisedek erscheint plötzlich in der Heiligen Schrift und zieht sich ebenso schnell wieder zurück. Doch die Geschichte dieser mysteriösen Person liefert uns ein paar Details, die uns viel über den Dienst des auferstandenen Erlösers verraten.

Melchisedek: Der ehemalige und zukünftige König image

König der Gerechtigkeit

Der Name Melchisedek bedeutet “König der Gerechtigkeit“. Die Bibel liefert uns eine Fülle von Informationen über die Fehler und Schwächen der engagiertesten Anhänger Jahuwahs. Aber es gibt keine Aufzeichnungen dieser Art über Melchisedek. In diesem Punkt ähnelt er unserem Erlöser Jahushua. Kein anderes menschliches Wesen hat so deutlich auf Christus hingewiesen wie Melchisedek.

Der Autor des Hebräerbriefes erklärt uns:

„So seht nun, wie groß der ist, dem selbst Abraham, der Patriarch, den Zehnten von der Beute gab! Zwar haben auch diejenigen von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, den Auftrag, vom Volk den Zehnten zu nehmen nach dem Gesetz, also von ihren Brüdern, obgleich diese aus Abrahams Lenden hervorgegangen sind; der aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen herleitet, hat von Abraham den Zehnten genommen und den gesegnet, der die Verheißungen hatte! Nun ist es aber unwidersprechlich so, dass der Geringere von dem Höhergestellten gesegnet wird; und hier nehmen sterbliche Menschen den Zehnten, dort aber einer, von dem bezeugt wird, dass er lebt. Und sozusagen ist durch Abraham auch für Levi, den Empfänger des Zehnten, der Zehnte entrichtet worden; denn er war noch in der Lende seines Vaters, als Melchisedek ihm begegnete.“ (Hebräer 7,4-10.)

Die Tatsache, dass Melchisedek Abram, dem Vorfahren Aarons und seiner Priesterlinie, einen Segen erteilte, stellt klar, dass das Priestertum Melchisedeks dem späteren levitischen Priestertum übergeordnet ist.

König des Friedens

Melchisedek war jedoch nicht nur der “König der Gerechtigkeit“. Als König von Salem war er auch „König des Friedens“, denn Salem bedeutet Frieden. Das ist wieder ein schöner Verweis auf den Erlöser Jahushua, der ja der Friedefürst genannt wird.

Trinitarier haben lange Zeit darüber spekuliert, ob Melchisedek entweder der Heilige Geist oder der präexistente Christus gewesen sein könnte. Einige haben sogar vermutet, dass er der himmlische Vater in menschlicher Gestalt war. Solche Spekulationen sind jedoch nichts anderes irreführende Überbleibsel der heidnischen Trinitätslehre. Melchisedek war voll und ganz Mensch. Absolut nichts in der Schrift deutet auf etwas anderes hin. Daher war er perfekt dazu geeignet, auf unseren Erlöser hinzuweisen, der, wie die Bibel uns sagt, ebenfalls völlig menschlich war.

Um die Menschheit zu erlösen, die durch Adam in Sünde gefallen war, musste auch der Erlöser vollkommen Mensch sein. „Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Jahuwahs und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jahushua, den Christus, in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.“ (Römer 5,15.)

Da Jahushuas Natur vollständig menschlich war, konnte auch nur jemand, der ebenfalls ganz menschlich war, als Symbol bzw. Typus auf ihn hinweisen.

Die Hoffnung der Christen

Melchisedek: Der ehemalige und zukünftige König imageDie Tatsache, dass der Mensch Melchisedek sowohl Priester als auch König war, erteilt uns eine sehr wichtige Lektion über Jahushua. Auch er ist sowohl ein Priester als auch ein König. Jahushua wurde, wie schon Melchisedek vor ihm, von Jahuwah selbst in dieses hohe, heilige Amt eingesetzt. Deshalb ist das Priestertum Jahushuas dem der levitischen Priester, die es aufgrund ihrer Abstammung ererbt haben, überlegen.

„Und insofern dies nicht ohne Eidschwur geschah – denn jene sind ohne Eidschwur Priester geworden, dieser aber mit einem Eid durch den, der zu ihm sprach:

Jahuwah hat geschworen,
und es wird ihn nicht gereuen:
Du bist Priester in Ewigkeit
nach der Weise Melchisedeks«
insofern ist Jahushua umso mehr
der Bürge eines besseren Bundes geworden.“
(Hebräer 7,20-22.)

Das levitische Priestertum endete am Kreuz. Doch das Priestertum Jahushuas besteht für immer. Das ist die Hoffnung der Christen:

„Und jene [= die Leviten] sind in großer Anzahl Priester geworden, weil der Tod sie am Bleiben hinderte; er aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, ein unübertragbares Priestertum. Daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Jahuwah kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten.

Denn ein solcher Hoherpriester tat uns not, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern abgesondert und höher als die Himmel ist, der es nicht wie die Hohenpriester täglich nötig hat, zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen, danach für die des Volkes; denn dieses letztere hat er ein für alle Mal getan, indem er sich selbst als Opfer darbrachte. Denn das Gesetz bestimmt Menschen zu Hohenpriestern, die mit Schwachheit behaftet sind; das Wort des Eidschwurs aber, der nach der Einführung des Gesetzes erfolgte, den Sohn, der in Ewigkeit vollkommen ist.“ (Hebräer 7,23-28.)

Wie Melchisedek wurde Jahushua direkt von Jahuwah dazu bestimmt, sein besonderes Amt auszuführen. Und kraft seines vergossenen Blutes stehen alle, die seinen Tod, seine Auferstehung und seinen Dienst für sich persönlich akzeptieren, vor Jahuwah, als hätten sie nie gesündigt.

Weitere Informationen über den Priesterkönig Melchisedek und das, was seine Geschichte uns in Bezug auf den Heiland und den Erlösungsplan zeigt, sind in folgender WLC-Radioepisode zu finden: „Melchisedek, der ehemalige und zukünftige König“

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1 David Gates: „If“. 1971.

Der größte Lohn, den ein Überwinder bekommen kann, ist nicht die Unsterblichkeit. Vielmehr ist er das Privileg, in der Gegenwart Jahuwahs in seinem zukünftigen Königreich auf der neuen Erde leben zu dürfen. Wenn du im Glauben die Erlösung annimmst, um dich auf ein Leben mit Jahuwah vorzubereiten, dann wird dir genau dies als Gerechtigkeit angerechnet.

SÜNDE TRENNUNG

Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann“. (1. Timotheus 6,15-16.) Mose war von der Schönheit des göttlichen Charakters so beeindruckt, dass er Jahuwah darum bat, ihn von Angesicht zu Angesicht sehen zu dürfen. Doch Jahuwah erklärte ihm geduldig: „Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der mich sieht!“ (2. Mose 33,20.)

Kein Sünder kann sich einem solchen Wesen, das in einem unzugänglichen Licht wohnt und so himmelhoch erhaben und so unvorstellbar heilig ist, einfach so nähern. Jahushua starb nicht nur für die Sünder: Sein Leben als vollwertiger Mensch offenbarte uns, wie der himmlische Vater als Mensch gehandelt und gelebt hätte.

Jahushua nahm sich der Witwen und der Kinder an. Genauso nimmt der himmlische Vater jene mit weit geöffneten Armen auf, die von der Gesellschaft übersehen werden.

Jahushua sagte zur Ehebrecherin: „So verurteile ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr!“ Genauso ist der Vater gerne dazu bereit, uns mit einem warmherzigen, verständnisvollen Lächeln unsere Fehler zu vergeben.

Jahushua heilte die Kranken und tröstete Menschen, deren Herz gebrochen war. Auf diese Art und Weise zeigte er uns, dass der Vater sich zu uns hinunterbegibt, um den Menschen zu helfen, wo immer er kann.

Die Erkenntnis, welch einen unendlich liebevollen Charakter der Vater besitzt, bereitet die menschlichen Herzen auf die Belohnung vor, welche die Gerechten erwartet:

„Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Jahuwahs bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Jahuwah selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Jahuwah wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ (Offenbarung 21,3-4.)

In der Gegenwart des Allmächtigen wohnen zu können, in dieses unaussprechlich reine und unendlich liebevolle Gesicht schauen zu dürfen… Das ist der Lohn der Gerechten. Die gute Nachricht, die Jahushua uns brachte, lautet: Die göttliche Gnade bereitet die menschliche Seele darauf vor, den himmlischen Vater von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Sie verwandelt den Sünder in ein Kind Jahuwahs. Und das ist ein Geschenk. Diese Gabe steht jedem Menschen zur Verfügung, der sie im Glauben annimmt. Ganz egal, wie tief er vorher in Sünde versunken war.

Die Verwandlung durch den Glauben

In Römer 3,10 heißt es unmissverständlich: „Es ist keiner gerecht, auch nicht einer“. Rechtschaffenheit bedeutet, dass man mit dem göttlichen Gesetz übereinstimmt und harmoniert. Man kann sich allerdings nicht einfach selbst von einem sündigen Rebellen in einen rechtschaffenen Menschen verwandeln. Niemand kann das. Aber Jahuwah kann uns verwandeln. Was müssen wir dafür tun? Wir müssen uns im Glauben an die Verheißungen klammern. Dann wird uns Jahushuas Gerechtigkeit sofort gutgeschrieben!

Paulus, der die Botschaft des Evangeliums zu den Heiden brachte, erklärte den Gläubigen in Rom diesen unglaublichen Vorgang, bei dem die Gnade die entscheidende Rolle spielt.

„Denn was sagt die Schrift? »Abraham aber glaubte Jahuwah, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet«. Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung;

wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. Ebenso preist auch David den Menschen glückselig, dem Jahuwah ohne Werke Gerechtigkeit anrechnet: »Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind; glückselig ist der Mann, dem Jahuwah die Sünde nicht anrechnet!«“ (Siehe Römer 4,3-8.)

Mit anderen Worten: Wenn du deine Hand im Glauben nach der Erlösung ausstreckst, wird dir genau dieser Glaube als Gerechtigkeit angerechnet!

Die Vorbereitung auf ein Leben mit Jahuwah image

Lass das ruhig mal sacken: Der Akt der Annahme deiner Errettung durch den Glauben wird dir als Gerechtigkeit angerechnet.

Du musst nichts tun, um dir das zu verdienen. Tatsächlich gibt es nichts, was du dafür tun könntest. Du kannst es nur im Glauben akzeptieren. Und selbst dieser Glaube, den du dafür brauchst, ist ein Geschenk des Vaters!

„Denn ich sage kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei, wie Jahuwah jedem einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat.“ (Römer 12,3.)

Neu erschaffen im Bild Jahuwahs

Sobald du den Glauben, den Jahuwah dir gegeben hat, anwendest und dir von ihm auch die Gerechtigkeit Jahushuas schenken lässt, schafft dich er nach seinem Bilde neu. Auch das ist etwas, was du nicht aus dir selbst heraus bewirken kannst. Es ist ausschließlich das Werk deines Schöpfers.

„Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein. Und ich will euch befreien von allen euren Unreinheiten“. (Hesekiel 36,25-29.)

Jahuwah hat dir alles zur Verfügung gestellt, was du brauchst, um gerettet zu werden.

Die Entscheidung liegt bei dir

Die Vorbereitung auf ein Leben mit Jahuwah image

Letztendlich läuft es auf deine persönlich Entscheidung hinaus. Und die kannst nur du ganz allein treffen. Wenn du dich dafür entscheidest, darfst du in der Ewigkeit an der Seite Jahuwahs, der Quelle aller Freude, leben. Im Gegensatz zu Mose in der Wüste darfst du dann den himmlischen Vater von Angesicht zu Angesicht sehen.

„Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“ (1. Korinther 13,12.)

Es liegt ganz bei dir. Entscheide dich dazu, das Geschenk Jahuwahs anzunehmen. Dein himmlischer Vater wartet sehnsüchtig darauf, dir die Gerechtigkeit Christi zuzurechnen. Wenn du diese Gabe für dich annimmst, wird seine Freude keine Grenzen kennen. Er und der ganze Himmel werden so glücklich darüber sein, dass er jubeln wird:

„Jahuwah hat deine Strafgerichte weggenommen,
deinen Feind weggefegt.
Der König Israels, Jahuwah, ist in deiner Mitte,
du wirst kein Unglück mehr sehen. […]

Jahuwah, dein Gott, ist in deiner Mitte,
ein Held, der rettet;
er freut sich über dich in Fröhlichkeit,
er schweigt in seiner Liebe,
er jauchzt über dich mit Jubel.“ (Zephanja 3,15.17.)

Nimm dieses Geschenk an. Dann wirst du in der Vollkommenheit Jahushuas vor deinem Schöpfer Jahuwah stehen und er wird sich jubelnd über dich freuen.

Die Vorbereitung auf ein Leben mit Jahuwah image

Wie kann unser Herz umgestaltet und verwandelt werden? Das Geheimnis besteht darin, mit Christus in Jahuwah verborgen zu sein. Genau das hat Jahuwah in seiner Gnade für uns vorgesehen. Denn auf diese Weise kann der Gläubige als jemand gelten, der das göttliche Gesetz vollkommen einhält.

Wenn Christen an die gute Nachricht des Evangeliums denken, erinnert sie diese an die unschätzbar wertvolle Gabe der Vergebung. Das Blut Christi hat ihre Sünden ausgetilgt, so dass sie vor Jahuwah stehen können, als hätten sie nie gesündigt. Aber Jahuwahs Geschenk geht noch darüber hinaus. Der Schöpfer hat weitaus mehr getan, als die schlimmen Aufzeichnungen im Buch des Lebens über sie mit dem Blut seines Sohnes zu überschreiben.

Durch Christus in Jahuwah verborgen image

Ist der Gehorsam notwendig?

In der Offenbarung werden die Voraussetzungen für das ewige Leben klar festgelegt: „Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.“ (Offenbarung 22,14.)

Satan weiß, dass sich diese Bedingungen für das ewige Leben oder den ewigen Tod nie geändert haben: Gehorsam bedeutet Leben. Ungehorsam den Tod. Deswegen hat er Verwirrung in Bezug auf das göttliche Gesetz gestiftet. Einerseits hat er viele gläubige Christen zu der Annahme verleitet, dass sie in diesem Leben auf jeden Fall aus eigener Kraft sündlos leben müssen, um gerettet zu werden. Weil diese Christen Jahuwah aufrichtig ehren und das Richtige tun wollen, ist es für sie sehr leicht, sich in einem Sumpf aus Werkgerechtigkeit zu verzetteln. Sie wissen, dass Jahuwah heilig ist und dass sie es nicht sind. Daher unternehmen sie immer mehr Anstrengungen, um sich selbst zu verleugnen und heiliger zu werden. Sie meinen, dass Selbstverleugnung der Schlüssel zu einem gottgefälligen Leben wäre.

Die anderen Christen, die ebenfalls aufrichtig davon überzeugt sind, das Richtige zu tun, verfallen ins andere Extrem. Sie erkennen, dass es unmöglich ist, dass ein gefallener Mensch aus eigener Kraft sündenfrei lebt. Daher bestehen sie darauf, dass Jahuwah keinen Gehorsam gegenüber seinem Gesetz mehr verlangen würde. Für sie hat Satan die Lüge erfunden, dass das Gesetz „ans Kreuz genagelt“ worden und somit nicht mehr bindend sei.

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Sündlosigkeit als Voraussetzung der Errettung ————————————————————– Das Gesetz ist nicht mehr verbindlich

Beide Gruppen begehen einen Fehler. Als dem Apostel Johannes die Überwinder gezeigt wurden, wurde ihm ganz deutlich gesagt, dass diese sich an das göttliche Gesetz halten: „Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Jahuwahs und den Glauben an Jahushua bewahren!“ (Vgl. Offenbarung 14,12.).

Christus ist die Antwort!

Doch es gibt jemanden, der dieses scheinbar unlösbare Dilemma auflöst: Jahushua. Wenn du dich dafür entscheidest, das Geschenk der Errettung anzunehmen, wird dir weit mehr angeboten als nur die Vergebung deiner Sünden in der Vergangenheit. Jahushua war dem Gesetz gegenüber vollkommen gehorsam. Er führte ein komplett sündloses Leben. Und dieser Verdienst wird dir gutgeschrieben. Paulus erklärte deshalb:

„Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Jahuwahs. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Jahuwah. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.“ (Vgl. Kolosser 3,1-4.)

Durch Christus in Jahuwah verborgen image

Nur wenn man mit Christus in Jahuwah verborgen ist, kann man darauf hoffen, als ein gesetzestreuer Mensch anerkannt zu werden. Und genau wie das Blut, welches die Sünden bedeckt, ist auch dies ein Geschenk aus Gnade. Allen, die es im Glauben annehmen wollen, steht es frei zur Verfügung. Mit Christus in Jahuwah verborgen zu sein, bedeutet, vom Glauben an das Sühnopfer vollständig eingenommen zu sein. Es bedeckt unsere Sünden durch die Gerechtigkeit Jahushuas. Und dies gilt nicht nur für Sünden, die wir in der Vergangenheit getan haben. Es gilt auch für die Sünden und Fehler, die das natürliche Ergebnis unserer gefallenen Natur sind.

Alle, die in Christus bei Jahuwah geborgen sind, werden bei der Rückkehr Jahushuas mit einer höheren Natur beschenktt. Dann, und erst dann, werden sie ein völlig sündloses Leben führen können.

Paulus schrieb an die Korinther:

„Das aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Jahs nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.“ (Vgl. 1. Korinther 15,50-53.)

Aber wie funktioniert das?

Durch Christus in Jahuwah verborgen imageDavid war auch ein Sünder. Er war ein Lügner, ein Ehebrecher, ein Mörder und lebte polygam. Doch trotz seiner vielen Sünden nennt ihn die Heilige Schrift einen Mann nach Jahuwahs Herzen. Warum? Weil er Jahuwah und dessen Gesetz liebte.

Das göttliche Gesetz ist nicht bloß eine To-do-Liste, auf der steht, was wir alles tun oder nicht tun sollen. Es ist ein Ausdruck des liebevollen Charakters unseres Schöpfers! David erkannte dies und sang: „Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich sinne darüber nach den ganzen Tag.“ (Psalm 119,97.) Wenn du ein Christ nach Jahuwahs Herzen sein möchtest, der sich an seinem Gesetz (also seinem Charakter) erfreut, musst du Zeit mit seinem Wort verbringen. So einfach ist das. Es geht hier um eine Entscheidung. „Das Gesetz Jahuwahs ist vollkommen, es erquickt die Seele; das Zeugnis Jahuwahs ist zuverlässig, es macht den Unverständigen weise.“ (Vgl. Psalm 19,8.)

Wenn du dich dafür entscheidest, Zeit damit zu verbringen, Jahuwahs Wort zu studieren, wird dein Herz durch seinen Geist geprägt und verwandelt. Dein Schöpfer schenkt dir ein neues Leben.

„Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.“ (Hesekiel 36,25-27.)

Je mehr Zeit du mit Jahuwahs Wort verbringst und dich mit seinem Charakter beschäftigst, desto mehr wirst du ihn bewundern und lieben. Wenn du dir schließlich nichts sehnlicher wünschst, als mit Jahuwah zu harmonieren, sieht er das als die größte Hingabe an, die du ihm gegenüber erbringen kannst. Die Sünden und Verfehlungen, die bei einer gefallenen Natur unvermeidlich sind, werden dir daher nicht weiter angerechnet. Es kommt zu einem wunderbaren Austausch, bei dem dir das vollkommene Leben Jahushuas gutgeschrieben wird. Genau das meinte Paulus, als er schrieb:

Wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. Ebenso preist auch David den Menschen glückselig, dem Jahuwah ohne Werke Gerechtigkeit anrechnet: »Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind; glückselig ist der Mann, dem Jahuwah die Sünde nicht anrechnet!« (Vgl. Römer 4,5-8.)

Jahushua kommt mit seinem Leben und seinem Tod für unsere Sünden auf. Mehr noch, seine Vollkommenheit bedeckt unsere Unvollkommenheit. Sein Festhalten am Gesetz und am Willen Jahuwahs verdeckt unsere Schwächen. So kann Jahuwah uns als vollkommene Gesetzeshalter ansehen, obwohl wir diesbezüglich durch unsere gefallene Natur immer an dem einen oder anderen Punkt scheitern werden.

Dieses unschätzbare Geschenk sorgt dafür, dass unsere Namen im Lebensbuch des Lammes stehen. Wenn Jahushuas vollkommener Gehorsam uns gutgeschrieben wird, erhalten wir das Recht, in das Neue Jerusalem zu betreten und vom Baum des Lebens zu essen, obwohl „niemals jemand in sie hineingehen [wird], der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes“. (Offenbarung 21,27.)

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Weitere Infos über die Gabe, dass Jahushuas Vollkommenheit seinen Nachfolgern angerechnet wird, findet ihr im WLC-Radioprogramm in der Sendung: „Durch Christus in Jahuwah verborgen“.

Ob wir in das neue Jerusalem eingehen, hängt davon ab, ob wir uns an Jahuwahs Gesetz halten. Das Problem liegt darin, dass gefallene Menschen nicht dazu in der Lage sind, obwohl dies zwingend notwendig ist. Glücklicherweise hat Jahuwah Vorkehrungen für diesen rätselhaften Konflikt getroffen.

Jahushua lehrte häufig in Gleichnissen. Besonders gern sprach er darüber, wie man Eintritt in das Königreich Jahuwahs erhält. Eines dieser Gleichnisse enthält tiefgehende Wahrheiten, die allzu oft übersehen werden.

„Was meint ihr aber? Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und er ging zu dem ersten und sprach: Sohn, mache dich auf und arbeite heute in meinem Weinberg! Der aber antwortete und sprach: Ich will nicht! Danach aber reute es ihn, und er ging. Und er ging zu dem zweiten und sagte dasselbe. Da antwortete dieser und sprach: Ich gehe, Herr! und ging nicht. Wer von diesen beiden hat den Willen des Vaters getan?

Sie sprachen zu ihm: Der erste.

Da spricht Jahushua zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren kommen eher in das Reich Gottes als ihr! Denn Johannes ist zu euch gekommen mit dem Weg der Gerechtigkeit, und ihr habt ihm nicht geglaubt. Die Zöllner und die Huren aber glaubten ihm; und obwohl ihr es gesehen habt, reute es euch nicht nachträglich, so dass ihr ihm geglaubt hättet.“ (Vgl. Matthäus 21,28-32.)

Sündlos … durch Glauben image

Was machte den Unterschied aus? Der praktische Gehorsam! Die Verweigerung des Gehorsams ist Sünde. Die Heilige Schrift macht dies sehr deutlich: „Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ (1. Johannes 3,4.)

Jahrzehnte, nachdem er das Gleichnis von den beiden Söhnen erzählt hatte, wiederholte Jahushua die Bedeutsamkeit des Gehorsams gegenüber allen Geboten Jahuwahs und sagte zu Johannes: „Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.“ (Offenbarung 22,14.)

Der Gehorsam gegenüber dem göttlichen Gesetz verschafft uns ein Anrecht am Baum des Lebens und den Eintritt in die heilige Stadt. Das ist kein Legalismus, sondern hier spricht die Heilige Schrift.

Dies stellt ein scheinbar unüberwindbares Hindernis dafür dar, das ewige Leben zu bekommen: „Wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Jahuwah fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“ (Vgl. Römer 3,10-12.) Paulus stellte unmissverständlich fest: „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Jahuwah haben sollten“. (Vgl. Römer 3,23.).

Doch wie kann man gerettet werden, wenn niemand in der Lage zum Gehorsam ist, aber nur der Gehorsam den Eintritt in die heilige Stadt ermöglicht?

Die Antwort ist, wie bei jedem anderen Dilemma, ganz einfach: „Jahuwah aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jahushua, den Christus!“ (Vgl. 1. Korinther 15,57.)

Durch den Glauben für gerecht erklärt

Der Lohn der Sünde ist, wie Paulus in Römer 6,23 feststellt, der sichere Tod. Aber die Gnadengabe Jahuwahs ist das ewige Leben durch Jahushua, den Christus, unseren Herrn. Mit anderen Worten: Die Errettung ist ein Geschenk. Und zu dieser Gnadengabe gehört auch der Gehorsam gegenüber dem göttlichen Gesetz. Sünder sind unfähig, die Gebote zu halten. Das ist eine Tatsache. Deshalb hat Jahuwah uns einen Menschen, nämlich Jahushua, zur Seite gestellt, der das göttliche Gesetz perfekt eingehalten hat.

Jeder Christ weiß, dass seine Sünden durch das Blut Jahushuas bedeckt sind. Die Verdienste des Erlösers werden dem Gläubigen angerechnet, so dass er vor Jahuwah stehen kann, als hätte er nie gesündigt. Doch den wenigsten Christen ist bewusst, dass auch der Gehorsam Jahushuas dem Gläubigen gutgeschrieben wird. Gehorsam ist (wie auch die Vergebung) ein Geschenk aus Gnade, welches im Glauben in Anspruch genommen werden kann.

Sündlos … durch Glauben image

Paulus erklärt:

„Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Jahuwahs offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird,

nämlich die Gerechtigkeit Jahuwahs durch den Glauben an Jahushua, den Christus, die zu allen und auf alle kommt, die glauben. Denn es ist kein Unterschied;

denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Jahuwah haben sollten,

so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jahushua ist.

Ihn hat Jahuwah zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Jahuwah Zurückhaltung übte,

um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jahushua ist.“ (Vgl. Römer 3,21-26.)

Gehorsam durch Glauben

Jahuwah weiß, dass kein gefallener Mensch fähig zum Gehorsam ist. Er hat uns Jahushua geschenkt, um “seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jahushua ist“. Wenn der reuige Sünder sich dafür entscheidet, das Geschenk der Errettung durch den Glauben an die sühnenden Verdienste des Blutes Christi anzunehmen, sind ihm nicht nur seine Sünden vergeben. Denn dann wird ihm auch das gehorsame Leben des Erlösers gutgeschrieben! Durch den Glauben steht er als gerecht und gehorsam vor Jahuwah da.

Aber dieser Gehorsam wird nicht durch Selbstverleugnung bewirkt. Nur vollkommener Gehorsam ist für Jahuwah akzeptabel. Und dieser ist nur durch den Glauben an die Verdienste Jahushuas möglich.

Paulus erklärt uns: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Jahuwahs Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jahushua zu guten Werken, die Jahuwah zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“ (Vgl. Epheser 2,8-10.)

Viel zu lange hat Satan wohlmeinende Christen dazu verleitet, sich damit abzuquälen, das Gesetz Jahuwahs aus eigener Kraft einhalten zu wollen. Sie haben sich damit abgekämpft, “dieses zu tun und jenes zu lassen“. Letztlich aber war ein solcher Gehorsam in den Augen des Schöpfers nicht akzeptabel, weil er nicht nur unvollkommen war, sondern sich auf Werke anstatt auf Glauben stützte.

Alle, die Zutritt zum neuen Jerusalem bekommen, werden in diesem Leben in den Fußspuren Jahushuas wandeln. Sie werden dem göttlichen Gesetz gehorsam sein. Doch dieser Gehorsam wird das Ergebnis und nicht die Ursache ihrer Errettung sein. Er ist viel eher ihre “Frucht“ als ihre “Wurzel“. Und das alles durch den Glauben!

Es ist nicht möglich, sich hartnäckig an Sünde zu klammern und gleichzeitig gerettet zu werden. Genauso wenig ist es möglich, mit unserer gefallenen Natur das göttliche Gesetz zu halten. Sowohl die Vergebung als auch der Gehorsam sind Gnadengaben, die allen gegeben werden, die sie im Glauben annehmen. Die Gerechtigkeit Christi wird dem gläubigen Menschen geschenkt, damit sie ihn wie Gewand umhüllt und bedeckt. Um vor Jahuwah als gehorsam gelten zu können, muss der Gläubige also 1) Buße tun und sich bekehren und 2) sein Vertrauen auf das Sühnopfer Jahushuas setzen.

Gehorsam gegenüber dem Gesetz Jahuwahs ist immer noch erforderlich. Wir können ihn aus eigener Kraft nicht aufbringen, weil uns unsere gefallene Natur im Weg steht. Aber er ist in der Gnadengabe enthalten, die Jahuwah uns in seinem Sohn zugänglich gemacht hat. Durch den Glauben wird uns der Gehorsam Jahushuas gutgeschrieben. Und dieser ermöglicht uns schließlich den Eintritt in das neue Jerusalem und den Zugang zum Baum des Lebens.

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Willst du mehr darüber erfahren, wie die Gabe des Gehorsams empfangen wird? Dann höre dir die Radioepisode „Sündlos … durch Glauben“ an! Du findest sie in der Liste des WLC-Radios!

Wenn eine Seele gestorben ist, besitzt sie kein Bewusstsein mehr. Es gibt dann weder Leid noch Freude für sie. Das offenbart uns die Bibel. Im Todeszustand „schläft“ die Seele, bis sie durch die Kraft unseres Schöpfers wieder zum Leben erweckt wird.

watching overEine Frau in den USA wandte sich an eine Ratgeber-Kolumne. Ihre Schwiegermutter war vor kurzem gestorben, was den Ehemann der Frau in eine Krise gestürzt hatte. Ihm war beigebracht worden, dass gute Menschen nach ihrem Tod in den Himmel kommen und dann über ihre Lieben auf Erden wachen.

Das klingt zwar tröstlich, war es in ihrer Situation jedoch nicht. Ihr Mann hasste den Gedanken, dass seine Mutter von dort oben ständig alles schweigend beobachtete. Da er glaubte, seine Mutter sei immer anwesend, verweigerte er seiner Frau jegliche Intimität, worunter ihre Ehe litt.

Solche Folgen sind typisch für eine Irrlehre. Auf den ersten Blick scheint sie tröstlich zu sein. Aber letztendlich verwandelt sich ihr Versprechen in Asche, so dass ein wahrer Trost ausbleibt.

Was in Wirklichkeit nach dem Tod mit einem Menschen geschieht, offenbart uns wieder einmal Jahuwahs Liebe.

Der Tod ist ein Schlaf

Als Lazarus aus Bethanien krank wurde, schickten seine Schwestern eine Nachricht an Jahushua, in der sie erklärten:

„Herr, siehe, der, den du liebhast, ist krank!

Als Jahushua es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Jahuwahs, damit der Sohn Jahuwahs dadurch verherrlicht wird!“ (Johannes 11,3-4.)

Daraus musste man schlussfolgern: Lazarus wird nicht sterben. Und dennoch … starb er! Jahushua wartete nämlich noch ab und brach erst nach einigen Tagen nach Bethanien auf. Die Jünger waren deshalb irritiert. Warum jetzt nach Judäa gehen, wenn die Juden gerade erst versucht hatten, ihn zu töten? Jahushua sah ihre Verwirrung und erklärte:

„Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.

Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesund werden! Jahushua aber hatte von seinem Tod geredet; sie dagegen meinten, er rede vom natürlichen Schlaf.

Daraufhin nun sagte es ihnen Jahushua frei heraus: Lazarus ist gestorben“. (Johannes 11,11-14.)

Der Tod ist wie ein Schlaf! Der Verstorbene empfindet kein Leid, keine Gewissensbisse, keine Trauer. Und mit Sicherheit kann er auch nicht noch lebende Familienmitglieder bespitzeln. Es fehlt ihm einfach jegliches Bewusstsein.

Im Tod gibt es kein Bewusstsein!

Jeder, der schon extreme körperliche Schmerzen und intensive emotionale oder psychische Qualen erlitten hat, wird der Aussage zustimmen, dass geistige Qualen viel schlimmer sein können als jeder körperliche Schmerz. Die völlige Bewusstlosigkeit im Todeszustand ist eine der liebevollsten Gaben Jahuwahs!

Viele Christen glauben, dass ein Mensch beim Tod entweder in den Himmel oder in die Hölle kommt. Muslime glauben, dass Märtyrer direkt in den Garten Eden gelangen. Dies gilt jedoch nicht für die Millionen, die eines natürlichen oder zufälligen Todes sterben. Muslime lehren, dass Engel für die Toten, die einen festen Glauben und eine sündlose Vergangenheit besitzen, das Grab in einen luxuriösen Raum verwandeln. Aber für die, die gesündigt haben und deren Glaube nicht vollkommen war, ist das Grab ein Ort der Folter.

Satan hat all diese falschen Glaubensvorstellungen erfunden. Es bereitet ihm Vergnügen, die Zurückgebliebenen mit Gedanken an das Leiden ihrer verlorenen Lieben zu quälen. Ein Gott der Liebe würde nicht einmal seinen ärgsten Feinden ein solches Schicksal auferlegen. Und „Jahuwah ist die Liebe“. (Siehe 1. Johannes 4,8.) Er lässt alle Verstorbenen, die Guten wie die Bösen, bis zur Auferstehung im Grab schlafen.

„Denn die Lebendigen wissen, dass sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie. Ihre Liebe und ihr Hass wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.“ (Prediger 9,5-6.)

Was passiert nach dem Tod? image

Die Definition einer Seele

Die Erschaffung Adams offenbart, was eine Seele ausmacht. „Da bildete Jahuwah Elohim den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.“ (1. Mose 2,7.) Im Bericht über die Sintflut wird ein etwas anderes Wort verwendet, aber das Konzept ist dasselbe. Jahuwah sagte zu Noah nämlich, er solle in die Arche „je zwei und zwei, von allem Fleisch, das Lebensodem in sich hatte“, nehmen. (1. Mose 7,15.) Das Wort, welches hier mit “Odem“ übersetzt wird, wird an anderer Stelle in der Schrift auch mit “Geist“ übersetzt. Die Verbindung eines fleischlichen Körpers mit Jahuwahs lebensspendendem Atem lässt eine bewusste, lebendige Seele entstehen.

In seiner wunderbar poetischen Sprache ermahnte Salomo die Menschen, Jahuwah zu dienen, solange das Leben noch andauere: „Gedenke an deinen Schöpfer […] ehe die silberne Schnur zerreißt und die goldene Schale zerspringt und der Krug an der Quelle zerbricht und das Schöpfrad zerbrochen in den Brunnen stürzt, und der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.“ (Siehe Prediger 12,6-7.)

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Ohne Jahuwahs Lebensatem (Geist) gibt es kein Bewusstsein.

Ewiges Leben… eines Tages

Gläubige, die im Vertrauen auf die Verdienste Jahushuas gestorben sind, werden auferstehen, wenn er zurückkehrt, um Jahuwahs ewiges Königreich auf Erden zu errichten. Bis zu diesem Zeitpunkt erhalten sie das Geschenk des ewigen Lebens noch nicht. Selbst als Hiob seinen Tod herbeisehnte, erwartete er nicht, sofort in den Himmel zu kommen. Er erklärte sogar explizit, dass sein Körper im Grab zerfallen werde.

„Doch eines weiß ich: Mein Erlöser lebt; auf dieser todgeweihten Erde spricht er das letzte Wort! Auch wenn meine Haut in Fetzen an mir hängt und mein Leib zerfressen ist, werde ich doch Gott sehen! Ja, ihn werde ich anschauen; mit eigenen Augen werde ich ihn sehen, aber nicht als Fremden. Danach sehne ich mich von ganzem Herzen!“ (Hiob 19,25-27.)

Hiob vertraute darauf, dass Jahuwah ihn eines Tages auferstehen lassen würde, damit er wieder auf dieser Erde leben könne. Tatsächlich werden alle, die im Vertrauen auf die Verdienste Jahushuas gestorben sind, auferstehen, um dann mit ihm tausend Jahre lang auf der neu geschaffenen Erde zu leben und zu herrschen. Am Ende des Jahrtausends werden diejenigen, die in der Rebellion mit Satan verblieben sind, für kurze Zeit auferstehen, um sich dem endgültigen Gericht stellen zu müssen. Johannes schrieb dazu:

„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Jahuwah stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ (Offenbarung 20,11-15.)

Die Überwinder werden mit dem ewigen Leben belohnt. In Römer 6,23 heißt es unmissverständlich: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“. Der Lohn aller, die Jahuwahs Barmherzigkeit ablehnen, ist also der Tod und nicht ein ewiges Leben in Qual. Jahuwah tut das Einzige, was ein barmherziger Vater hier tun kann: Er lässt diejenigen, die im Königreich der Liebe unglücklich wären, aufhören zu existieren.

Widersetze dich den Lügen Satans, die nur Schmerz bringen. In jeder Handlung Jahuwahs offenbart sich seine ewige Liebe zu den Sündern. Er wartet mit offenen Armen auf dich. Nimm seine Rettung an. Dann wirst du die Ewigkeit mit Jahuwah, unserem Erlöser und den Erlösten aller Weltzeiten verbringen.

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Die Erlösung ist ein Geschenk, aber es liegt in der Verantwortung des einzelnen Menschen, sie anzunehmen. Niemand kann sie für einen anderen in Anspruch nehmen oder sich stellvertretend für einen anderen Jahuwah unterordnen.

pilot-and-copilotMissverständnisse und fehlerhafte Kommunikation können nicht nur Streitigkeiten zwischen Eheleuten verursachen. Sie können katastrophale Folgen haben. Im Jahr 2011 wurde festgelegt, dass Piloten und Fluglotsen weltweit auf allen internationalen Flügen die englische Sprache verwenden sollen. Laut Dr. Dominique Estival, einem australischen Sprachwissenschaftler, der selbst auch Pilot und Fluglehrer ist, hat fehlerhafte Kommunikation „seit Mitte der 1970er Jahre bei Flugzeugabstürzen zum Tod von mehr als 2000 Menschen beigetragen“.(1)

Das ist wirklich tragisch. Doch viele Menschen begehen unwissentlich in ihrem geistlichen Leben einen ähnlichen (wenn nicht sogar schlimmeren) Fehler. Sie geben nämlich die Verantwortung für ihr eigenes Seelenheil an Priester, Pastoren und andere geistliche Leiter ab.

Der Konformität verpflichtet

Alles beginnt eigentlich ganz harmlos. Christliche Eltern lehren ihr kleines Kind, dass es von Jesus geliebt wird. In der Jugendgruppe wird der Jugendliche in den jeweiligen Lehren seiner Konfession unterwiesen. Von frühester Kindheit an wird uns also beigebracht, was wir glauben sollen, aber nicht unbedingt, dass wir das Privileg und die Verantwortung haben, die Wahrheit für uns selbst zu erforschen. Diese Entwicklung setzt sich bis ins Erwachsenenalter fort. Jeden Sonntag bzw. Samstag sitzt die Mehrheit der 2,4 Milliarden Christen weltweit in der Kirche und lässt sich entsprechend ihrer besonderen Ausprägung des Christentums prägen und indoktrinieren. Immer im Vertrauen darauf, dass ihr Priester oder Pastor ihnen schon sagen wird, was sie wissen müssen, um gerettet zu werden!

Das Problem ist, dass sie dabei ihre eigene individuelle und geistliche Verantwortung an einen anderen Menschen abtreten. Viele Pastoren und Priester lieben Jahuwah wirklich. Unterbewusst gilt ihre vorrangige Loyalität jedoch ihrer Glaubensgemeinschaft, die ihre Gehälter bezahlt. Daher lehnen viele Christen neue Wahrheiten ab, wenn sie den Lehren ihrer jeweiligen Kirche widersprechen.

Johannes erklärte: „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Jahuwah hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.“ (Offenbarung 18,4-5.) Dieser feierliche Befehl gilt für alle. Keine Glaubensgemeinschaft ist davon ausgenommen.

Man wird nur als Einzelperson errettet, nicht als Gruppe image

Die Erlösung ist eine individuelle Angelegenheit

Durch den Propheten Hesekiel warnte Jahuwah eindringlich vor den Gefahren, die entstehen, wenn die eigene Verantwortung an andere übergeben wird.

„Und das Wort Jahuwahs erging an mich folgendermaßen: Menschensohn, wenn ein Land gegen mich sündigt und einen Treubruch begeht und ich meine Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab des Brots zerbreche und eine Hungersnot hineinsende und Menschen und Vieh daraus vertilge, und es wären die drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin, so würden diese durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten, spricht Jahuwah Elohim.

Wenn ich wilde Tiere das Land durchstreifen ließe und es würde so entvölkert […] und diese drei Männer wären auch darin: So wahr ich lebe, spricht Jahuwah Elohim, sie würden weder Söhne noch Töchter retten; sie allein würden gerettet, das Land aber würde zur Wüste werden!

Oder wenn ich ein Schwert über dieses Land brächte und spräche: »Das Schwert soll durchs Land fahren!«, und wenn ich Menschen und Vieh daraus vertilgen würde, und diese drei Männer wären darin: So wahr ich lebe, spricht Jahuwah Elohim, sie könnten weder Söhne noch Töchter retten, sondern sie allein würden gerettet werden!

Oder wenn ich die Pest in dieses Land senden und […] ich Menschen und Vieh daraus vertilgte, und Noah, Daniel und Hiob wären darin: So wahr ich lebe, spricht Jahuwah Elohim sie könnten weder Sohn noch Tochter retten, sondern sie würden durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten!“ (Vgl. Hesekiel 14,12-20.)

Ein Mensch kann sich nicht anstelle eines anderen Jahuwah anvertrauen. Die Erlösung ist ein Geschenk; doch jeder muss es für sich selbst annehmen. Ein Ehemann kann seine Frau nicht retten und Eltern können die Erlösung auch nicht stellvertretend für ihre Kinder annehmen. Deshalb kann auch ein Pastor oder Priester die Erlösung nicht für jemanden außer sich selbst annehmen.

Die Gefahr der Gurus

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Gurus sind religiöse Führer im Hinduismus. Leider erheben viele Christen ihren Pastor bzw. Priester zu ihrem persönlichen “Guru“. Sie weigern sich, neue Erkenntnisse mit einem offenen Geist zu betrachten und gehen lieber davon aus, dass ihr “Guru“ ihnen schon sagen wird, was sie noch wissen müssen. Wenn ihr religiöses Oberhaupt eine neue Idee bzw. ein neues Konzept verurteilt, tun sie dies auch, ohne die Sache selbst zu studieren. Hier lauert Gefahr, denn sie betrauen andere mit der Entscheidung über die Wahrheit.

Dass man den eigenen Pastor zu seinem spirituellen Guru macht, entbindet einen nicht von der persönlichen Verantwortung gegenüber Jahuwah, für sich selbst zu studieren. Man kann sich in Glaubensfragen nicht auf Bibellehrer, Priester, Pastoren, Rabbis, Imame oder Gurus verlassen. Man muss selbst nachforschen.

Wenn du selbst im Wort Gottes liest und es studierst, wird der Geist Jahuwahs dein Lehrer sein. Kurz vor seinem Tod sagte Jahushua: „Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten.“ (Johannes 16,12-13.)

Wenn der Geist Jahuwahs dein Lehrer ist, verschafft er dir ein festes Fundament, das nicht erschüttert werden kann. Er sorgt dafür, dass dein Glaube in der Wahrheit verankert wird. Auf diese Weise wirst du auch befähigt, deine Überzeugungen besser verteidigen zu können. Satans Endzeitlügen können dir also weniger anhaben.

Wenn du allerdings nur deshalb etwas glauben würdest, weil es dir jemand so erzählt hat, wärst du wesentlich verletzlicher. Dann könnte irgendwer daherkommen und, sollte er wortgewandt sein, dich dazu bringen, deine Überzeugungen wieder zu ändern.

Man wird nur als Einzelperson errettet, nicht als Gruppe imageStudiere für dich!

Satan versucht, die Menschen davon abzuhalten, für sich selbst zu studieren, indem er sie abschreckt. Er sagt ihnen, dass die Bibel schwer zu verstehen sei und dass nur Gelehrte mit hohen Abschlüssen wirklich dazu in der Lage seien. Aber das sind Lügen! Die Bibel wurde für die einfachen Leute geschrieben!

Paulus drängte Timotheus: „Strebe eifrig danach, dich Jahuwah als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt.“ (2. Timotheus 2,15.) Er wies ihn nicht an, sich den besten Lehrer zu suchen, den die Welt zu bieten hat. Er schrieb Timotheus auch nicht, er solle zu den Füßen eines Pastors sitzen. Paulus drückte sein Anliegen auf ganz persönliche Art und Weise aus: Jeder solle eifrig danach streben, dass Wort der Wahrheit recht zu teilen und Jahuwah darin zu vertrauen, ihn bzw. sie in alle Wahrheit zu führen.

Durch Jesaja übermittelte uns Jahuwah eine erstaunliche Einladung: „Kommt doch, wir wollen miteinander rechten!“ (Jesaja 1,18.) Dieser Vers beweist, dass Jahuwah uns jede Hilfe bereitstellen wird, die wir brauchen, um die Wahrheit zu verstehen.

Übertragt die Verantwortung für eure Errettung niemandem sonst. Nicht dem Pastor, nicht dem Priester und auch nicht eurem Ehepartner.

Die Erlösung ist ein Geschenk, welches man nur für sich selbst in Anspruch nehmen kann.


(1) https://www.smh.com.au/business/workplace/the-fatal-consequences-of-miscommunication-between-pilots-and-air-traffic-controllers-20160928-grq1d9.html Abrufdatum: 12. August 2019.

Die schockierende Wahrheit über die Identität unseres Erlösers! imageDie Gesangsbücher sind voll mit Liedern, in denen „Jesus“ gepriesen wird: „O Haupt voll Blut und Wunden“, „Wie soll ich dich empfangen“, „Jesus kommt bald noch einmal“. Die Christen singen über Jahushuas Geburt, seinen Dienst, sein Blut, seinen Tod und seine Rückkehr. Es gibt allerdings nur sehr wenige Lieder, die dem Vater gewidmet sind. Und die, in denen er besungen wird, thematisieren vorrangig seine Majestät, seine Größe und seinen Zorn.

Der große Fokus auf Jahushua und sein unbestreitbar selbstloses Opfer lenkt leider oft von einer biblischen Tatsache ab, nämlich von der wahren Identität unseres Erlösers.

Wer ist der Erlöser?

Wer ist der Retter der Sünder? Letztlich kein anderer als Jahuwah selbst.

„Ihr seid meine Zeugen, spricht Jahuwah,
und mein Knecht, den ich erwählt habe,
damit ihr erkennt und mir glaubt
und einseht, dass ich es bin;
vor mir ist kein Gott gebildet worden,
und nach mir wird es keinen geben.
Ich, ich bin Jahuwah,
und außer mir gibt es keinen Retter.“
(Vgl. Jesaja 43,10-11.)

Der, der uns das Leben geschenkt hat, hat sich auch den Erlösungsplan ausgedacht und ihn umgesetzt. Natürlich verdient Jahushua unsere Liebe und Dankbarkeit. Doch Satan hat leider dafür gesorgt, dass uns oft verschwiegen wird, dass letztlich Jahuwah unser Retter ist. So kommt es, dass wir uns nicht aus Liebe und Anerkennung zu Jahuwah hingezogen fühlen, sondern uns vielmehr vor ihm fürchten. Daher konzentriert sich die Anbetung unseres Herzens auch nicht auf den Vater, sondern auf Jahushua. Dabei verwies der Sohn in dieser Frage immer darauf, dass man Jahuwah anbeten soll.

Eines Tages fragte ein reicher Jüngling Jahushua: „Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen? Er aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Jahuwah allein!“ (Vgl. Matthäus 19,16-17.)

Retter sind dazu da, um zu helfen!

Das Handwerk eines Retters besteht darin, einen anderen zu retten! In der Heiligen Schrift wird immer wieder von Rettungsmissionen gesprochen, die Jahuwah einzelnen Menschen anvertraute. Es taucht dabei ein immer wiederkehrendes Muster auf:

1) Die Israeliten wandten sich von Jahuwah ab und liefen den Götzen nach, 2) Feinde eroberten und unterdrückten Israel, 3) die Israeliten wandten sich Jahuwah wieder zu und 4) Jahuwah erweckte ihnen einen Helfer.

„Aber sie wurden widerspenstig
und lehnten sich auf gegen dich
und warfen dein Gesetz hinter ihren Rücken
und erschlugen deine Propheten,
die gegen sie Zeugnis ablegten,
um sie zu dir zurückzuführen,
und verübten große Lästerungen.
Darum gabst du sie in die Hand ihrer Feinde, die sie bedrängten.
Doch zur Zeit ihrer Drangsal schrieen sie zu dir,
und du erhörtest sie vom Himmel her
und gabst ihnen nach deiner großen Barmherzigkeit Retter,
die sie aus der Hand ihrer Feinde erretteten.“
(Nehemia 9,26-27.)

Die alten Israeliten wussten sehr wohl, dass Jahuwah ihr eigentlicher Retter war. Denn er betraute die jeweiligen Befreier mit ihrer Aufgabe und befähigte sie dafür. Deshalb steht im Buch Jesaja: „Ich, ich bin Jahuwah, und außer mir gibt es keinen Retter.“ (Vgl. Jesaja 43,11.)

Jahuwahs Rettung

Die schockierende Wahrheit über die Identität unseres Erlösers! imageSo wie Josua vor ihm wurde auch Jahushua von Jahuwah als ein Befreier erweckt, um sein Volk in das Gelobte Land zu führen. Ein Engel sagte zu Joseph: „Du sollst ihm den Namen Jahushua geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“ (Vgl. Matthäus 1,21.) Der Name „Jahushua“ bedeutet „Jahuwah rettet“. Es hätte wohl kaum einen passenderen Namen für Christus geben können, weil Jahuwah uns durch ihn erlöst.

Jahushuas Mission bestand nicht darin, das Volk Israel von den römischen Unterdrückern zu befreien. Sie war weitaus vielfältiger! Jahushua wurde gesandt, um eine ganze Welt voll von Sündern zu erlösen!

Als Johannes der Täufer geboren wurde, freute sich sein Vater Zacharias und sprach:

„Gepriesen sei Jahuwah, der Gott Israels!
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet,
und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils
in dem Haus seines Knechtes David,
wie er es verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten,
die von alters her waren:
Errettung von unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;
um Barmherzigkeit zu erweisen an unseren Vätern
und zu gedenken an seinen heiligen Bund,
an den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat,
uns zu geben, dass wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten
ohne Furcht in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm
alle Tage unseres Lebens.“
(Siehe Lukas 1,68-75.)

Erlöst! Verkündet es überall!

Wer ist der größte Feind, den man nur haben kann? Es ist kein wütender Nachbar, kein gewalttätiger Ehepartner, kein schlechter Vater und auch kein mächtiges, kriegstreiberisches Land. Unser schlimmster Gegner ist Satan, denn er ist der Feind unserer Seelen. Jahuwah hat uns Jahushua geschenkt, um uns von unseren Sünden zu retten. „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Jahuwahs würden.“ (Vgl. 2. Korinther 5,21.)

Diese Gerechtigkeit steht allen zur Verfügung, die sie im Glauben für sich persönlich in Anspruch nehmen. Dann bedeckt Jahushuas Blut ihre schlechten Taten und sein sündloses Leben wird ihnen gutgeschrieben!

Zur Zeit Christi erwarteten die meisten Israeliten vom Messias, dass er Israel von seinen politischen Feinden erlösen würde. Nur sehr wenige begriffen das ganze Ausmaß seiner Mission. Einer von ihnen war Simeon.

„Dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm. Und er hatte vom Heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten Jahuwahs gesehen habe. Und er kam auf Antrieb des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jahushua hineinbrachten, um für ihn zu tun, was der Brauch des Gesetzes verlangte, da nahm er es auf seine Arme, lobte Jahuwah und sprach:

Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden nach deinem Wort! Denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel!“ (Vgl. Lukas 2,25-32.)

Nachdem er ein sündloses Leben gelebt hatte, starb Jahushua stellvertretend für uns. Am dritten Tag erweckte Jahuwah ihn vom Tod und verherrlichte ihn in Anerkennung und Dankbarkeit für sein großes Opfer. „Diesen hat Jahuwah zum Fürsten und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren.“ (Vgl. Apostelgeschichte 5,31.) Daran erkennen wir, wie sehr Jahuwah uns liebhat!

So wie der himmlische Vater in der Vergangenheit Retter berief, um sein Volk von irdischen Feinden zu befreien, erweckte er Jahushua, um sein Volk von den Sünden zu erlösen. „Denn so sehr hat Jahuwah die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Jahuwah hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.“ (Vgl. Johannes 3,16-17.)

Noch steht jedem dieses Angebot offen. Dieses große Geschenk wird jedem gegeben, der sich an Jahuwah, unseren Heiland, wendet und es im Glauben annimmt. Denn die „Rettung kommt von Jahuwah!“ (Jona 2,9.)

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Du musst nicht warten, bis du die Sünde überwunden hast, um zu Jahuwah kommen zu dürfen. Komm jetzt zu ihm, so wie du bist! Denn er nimmt Sünder an!

Wir haben die beste Nachricht aller Zeiten für dich! Willst du sie hören? Bist du bereit?

Ganz sicher?

Nun, die gute Nachricht ist, … dass du ein Sünder bist!

Die Hoffnung des Sünders: Dieser Mann nimmt Sünder an! image

Das ist wahrscheinlich nicht das, was du zu hören erwartet hast. Aber es ist wahr! Es ist eine gute Nachricht, denn durch Jahushua nimmt Jahuwah Sünder an!

Ein Geschenk nur für Sünder

Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Jahuwahs ist das ewige Leben in Christus Jahushua. Das ist die gute Botschaft des Evangeliums. (Siehe Römer 6,23.) Jahuwah möchte, dass alle Menschen gerettet werden, doch Jahushua ist nur für die Sünder gestorben. Jeder Christ weiß, dass alle Menschen gesündigt haben und der Herrlichkeit Jahuwahs nicht gerecht werden. Daher neigen wir zu der Annahme, dass Jahushua auch für alle Menschen gestorben ist. In gewisser Weise starb er aber nur für die Sünder.

Diese Aussage mag überflüssig erscheinen, ist es jedoch nicht. Die Pharisäer zur Zeit Christi waren sehr stolz auf ihre subjektive Rechtschaffenheit. Nachdem Jahushua Matthäus als Jünger berufen hatte, gab dieser ein Fest für den Erlöser. Dazu lud er auch Zöllner und viele andere Leute ein, die in der Gesellschaft als Ausgestoßene galten.

Die Pharisäer waren darüber äußerst empört. Sie beschwerten sich:

„Warum esst und trinkt ihr mit Zöllnern und Sündern?

Und Jahushua antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.“ (Lukas 5,30-32.)

Mit anderen Worten: „Wenn ihr mich nicht braucht, so wisst, dass ich auch nicht für euch gekommen bin. Ich bin wegen der Sünder hier.“

Heute geben Christen offen zu, Sünder zu sein. Aber wie viele Menschen meinen das wirklich und wahrhaftig so? Wie viele sagen es nur, weil es von ihnen erwartet wird? In Wahrheit vergleichen sich viele Christen gern mit anderen und kommen sich besser vor als diese. „Sicher, ich bin vielleicht ein Sünder!“, sagen sie sich. „Aber ich bin nicht so schlecht wie der da drüben! Ich achte auf meine Ernährung. Ich esse nicht zu viel Zucker, rühre kein Koffein an. Und Schweinefleisch ist mir nie über die Lippen gekommen. Ich schaue vielleicht Filme. Aber die Filme, die ich mir ansehe, sind nicht sehr gewalttätig. Und ich schaue mir auch keine Filme an, die Nacktheit zeigen. Ich komme als Christ schon ganz gut zurecht!“

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Und indem sie sich mit anderen vergleichen, kommen sie zu der Ansicht, dass ihre eigenen Sünden gar nicht so schlimm sind.

Jahushua starb, um Sünder zu retten. Jahuwah würde auch gern diejenigen retten, die ihre eigene Sündhaftigkeit verkennen. Aber sie wollen Christus nicht annehmen. Nur die Sünder, die ihre eigene Natur erkannt haben, können zu Christus kommen. Selbstgerechten Menschen ist das nicht möglich. Denn um die Gerechtigkeit Christi anzunehmen, müssen sie zuerst anerkennen, dass sie Sünder sind und einen Erlöser brauchen. Ein selbstgerechter Mensch denkt, er habe keine Sünde. Wovon sollte er also umkehren? Nur derjenige, der anerkennt, dass er sich selbst nicht retten kann, kann sich im Glauben auf die Verdienste Jahushuas berufen und gerettet werden. Aus diesem Grund empfängt Jahuwah, obwohl sein Sohn für alle gestorben ist, nur Sünder.

Ermutigung durch schlechte Nachrichten!

Niemand gibt gerne zu, wie verdorben seine heimlichen Gedanken sind oder wie oft er schon Buße getan hat, nur, um doch immer wieder dieselbe Sünde zu begehen. Aber wenn du ein Sünder bist, dann ist auch das eine gute Nachricht. Jahuwah nimmt in Jahushua Sünder an! Also wird er auch dich empfangen! Jahuwah nimmt jedoch niemanden auf, der einfach nur mit den Lippen bekennt, ein Sünder zu sein, weil es von ihm oder ihr erwartet wird. Aber die Menschen, die sich hoffnungslos und verloren fühlen, weil sie von sich wissen, dass sie Sünder sind, erwartet er mit offenen Armen.

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Um Sünder dazu zu ermutigen, sich an Jahuwah zu wenden und bei ihm Rettung zu suchen, erzählte Jahushua ein besonderes Gleichnis. Darin wird sehr gut veranschaulicht, was nötig ist, um von ihm angenommen zu werden.

„Er sagte aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Jahuwah, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme! Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Jahuwah, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.“ (Vgl. Lukas 18,9-14.)

Vielleicht bist du von Angst erfüllt. Vielleicht denkst du, dass du schon zu tief gefallen bist oder diese eine Sünde schon zu oft begangen hast, als dass dir vergeben werden könnte. Aber wenn dies bei dir der Fall ist, dann bist genau du einer bzw. eine von denen, die Jahuwah zu sich ruft! Du musst dich nicht von Jahuwah fernhalten, bis du die Sünde in deinem Leben überwunden hast. Du brauchst auch nicht zu denken, dass du erst dann zu ihm kommen darfst, wenn du einer bestimmten Versuchung einige Male widerstanden hast. Du kannst so kommen, wie du bist, und er wird dich aufnehmen.

Seine Einladung lautet: „Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder! Ich will eure Abtrünnigkeit heilen!“ (Jeremia 3,22.) Je kleiner und hilfloser du dich fühlst, desto zuversichtlicher kannst du darauf vertrauen, dass er dich akzeptieren wird. Er hat versprochen, dass er es tun wird: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Johannes 6,37.)

Warte nicht damit, dich an Jahuwah zu wenden. Er selbst hat dir diesen Wunsch ins Herz gegeben! Du kannst darauf vertrauen, dass er dich empfangen wird – gerade deshalb, weil er schon so viele vor dir angenommen hat! Noah und Lot waren keine Heiligen. Mose war sogar ein Mörder, Rahab eine Hure, David ein Ehebrecher und ein Mörder… Sie alle haben sie in Jahushua Vergebung gefunden und wurden von ihm willkommen geheißen.

Du kannst also zuversichtlich sein! Jahuwah wird sich deiner annehmen. Denn Jahushua ist nicht für dich gestorben, um dich dann doch verloren gehen zu lassen.

Angenommen in dem Geliebten

Es gefällt uns nicht, unsere eigene Unwürdigkeit zu spüren. Wir haben es nicht gern, zu merken, dass unsere Natur schwach und sündhaft ist. Aber die gute Nachricht ist, dass Jahushua gestorben ist, um Sünder zu retten. Wenn du also ein Sünder bist, ist er auch für dich gestorben!

„Die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen!“ (Lukas 15,2.)

Die Hoffnung des Sünders: Dieser Mann nimmt Sünder an! imageWenn du ein Sünder bist, dann kannst du gewiss sein, dass Jahushua für dich gestorben ist. Versuche nicht, deine Sünden kleinzureden. Gib sie zu. Das Eingeständnis, ein Sünder zu sein und Jahushua als Erlöser zu brauchen, garantiert dir, von Jahuwah angenommen zu werden.

Bleib also dem Erlöser nicht fern, wenn du gesündigt hast. Halte keinen Abstand von ihm, weil du kein Bibelwissenschaftler bist. Und auch wenn dir dieselben Fehler immer und immer wieder passieren, darfst du dich nicht von deiner Scham daran hindern lassen, dich an ihn zu wenden. Komm zum Vater, so wie du bist.

Es ist ganz egal, wie viele schlechte Taten auf dein Konto gehen und wie schwerwiegend sie sein mögen! Jahuwah wird dich immer annehmen und dir vergeben. Seine Liebe und Gnade sind grenzenlos.

Bist du mit Schuldgefühlen beladen? Redet Satan dir ein, du seist es nicht wert, von Jahuwah begnadigt zu werden? Lobe Jahuwah, denn du bist es, für den bzw. die er seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat!

Es gibt nichts, was du getan haben könntest oder jemals tun kannst, was Jahuwah dazu bringen könnte, dir den Rücken zuzukehren. Das Einzige, was dir im Weg stehen kann, ist deine eigene Entscheidung. Also triff deine Wahl! Strecke im Glauben die Hand aus und nimm Jahuwahs Versprechen in Anspruch! Auch du sollst erlöst werden. Du musst dieses Geschenk nur durch den Glauben annehmen.

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“ (Offenbarung 22,17.)

Alle Christen sind sich darin einig, dass die Erlösung ein Geschenk ist, das aus Gnade gegeben wird. Doch obwohl sie sich dessen sicher sind, verfallen die meisten Christen unbewusst in eine Mentalität, die dem Streben nach Werkgerechtigkeit entspricht. Dies widerspricht eigentlich ihrem Glauben.

Dieser Artikel berichtet, was die Heilige Schrift über das Geschenk der Erlösung zu sagen hat und worin dabei deine Aufgabe besteht.

Erlösung: Empfangen, nicht erarbeitet! imageHudson Taylor war ein Missionar aus dem 19. Jahrhundert, der nach China auswanderte. Er schrieb:

„Zu jedem mühseligen, schwer beladenen Sünder sagt [Jahushua]: Komm zu mir und ruh dich aus. Aber es gibt auch viele schwer arbeitende, belastete Gläubige. Für sie gilt dieselbe Einladung. Achtet genau auf die Worte [Jahushuas], wenn dein Dienst dich stark belastet. Du darfst ihn nicht falsch verstehen. Es heißt nicht: Geh und arbeite weiter!, wie du dir vielleicht denkst. Im Gegenteil, es heißt: Bleib stehen, kehr um, kommt zu mir und ruh dich aus. Niemals schickte Christus einen schwerbeladenen Menschen zur Arbeit; niemals schickte er einen hungrigen, einen müden, einen kranken oder trauernden Menschen zu irgendeinem Dienst fort. Denn zu solchen sagt die Bibel nur: Kommt, kommt, kommt her.“

Die Christen haben eine Zusicherung nach der anderen erhalten, dass die Erlösung ein Geschenk ist. Und doch schleicht sich unter ihnen immer wieder die Einstellung ein, dass der Gläubige eine gewisse Rolle dabei spielen muss, um diesen Zustand aufrechtzuerhalten. Er sagt sich dann: „Die Erlösung mag ein Geschenk sein. Ja, dem stimme ich zu. Aber es ist ganz gewiss meine Aufgabe, mich daran zu erinnern. Ich muss mich täglich hingeben, richtig essen, mich selbst verleugnen, den Sieg über Sünden erlangen usw. usw.“ Und wenn ein Christ das nicht tut, wird davon ausgegangen, dass ihm die Gabe der Erlösung wieder genommen wird.

Tägliche Hingabe, die Überwindung begangener Sünden und ein gottgefälliges Leben sind die Früchte der Erlösung.

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Diese Argumentation wurde von dem großen protestantischen Reformator Martin Luther zurückgewiesen. Er stellte die Frage: „Ist es nicht eine wunderbare Nachricht, zu glauben, dass das Heil außerhalb unserer selbst liegt?“

Tägliche Hingabe, die Überwindung begangener Sünden und ein gottgefälliges Leben sind die Früchte der Erlösung. Sie sind keine rechtschaffenen Werke, die erforderlich wären, um die Erlösung zu behalten. Das werden sie auch nie sein.

Die Erlösung wird immer empfangen, niemals erarbeitet.

Nicht durch gute Werke

„Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen Lüsten und Vergnügungen, lebten in Bosheit und Neid, verhasst und einander hassend.

Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Jahuwahs, unseres Retters, erschien, da hat er uns – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit – errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Christus Jahushua, unseren Retter, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.“ (Titus 3,3-7.)

Paulus vertritt diesen Punkt absolut hartnäckig und unerschütterlich. Die Erlösung erfolgt nicht aufgrund guter Werke. Vielmehr ist sie allein der Güte und Liebe des himmlischen Vaters zu verdanken. Außerdem sind die Gläubigen auch nicht dafür verantwortlich, sich selbst zu reinigen. Vielmehr ist die treibende Kraft, welche die Erneuerung und „Regeneration“ bewirkt, ebenfalls ein Geschenk. Der Geist Jahuwahs wird über alle ausgegossen, die an die Verdienste des Blutes Jahushuas glauben.

Die Erlösung ist immer ein Geschenk.

Immer und für immer durch den Glauben

„Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Jahuwahs offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Jahuwahs durch den Glauben an Christus Jahushua, die zu allen und auf alle kommt, die glauben.

Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Jahuwah haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jahushua ist. Ihn hat Jahuwah zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Jahuwah Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jahushua ist.

Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens! So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes.“ (Römer 3,21-28.)

Rechtfertigung ist ein großes Wort. Es bedeutet einfach, dass jemand für rechtschaffen erklärt wird. Wenn eine Person gerechtfertigt wird, werden ihr von Jahuwah die Verdienste Jahushuas gutgeschrieben, nämlich dessen sündloses Leben und unschuldiger Tod. Man wird in die Gerechtigkeit Christi eingehüllt und steht dann vor Jahuwah, als ob man nie eine Sünde begangen hätte.

Es ist ein Geschenk, welches einen beständigen Segen beinhaltet. Es geht also nicht um einen einmaligen Tausch. Man wird zu Beginn seiner christlichen Laufbahn nicht gerechtfertigt, nur damit dann von einem verlangt wird, diese Rechtfertigung durch ein selbstverleugnendes, sündloses Leben aufrechtzuerhalten. Auch der Sieg über die Sünden ist ein Geschenk.

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Es ist das Werk Jahuwahs

„Jahuwah aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr errettet! – und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jahushua, damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jahushua. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Jahuwahs Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jahushua zu guten Werken, die Jahuwah zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“ (Epheser 2,4-10.)

In dem Moment, in dem man nicht mehr die Verdienste Christi, sondern die eigenen Taten in den Fokus nimmt, wird aus der „Rechtfertigung durch Glauben“ eine „Rechtfertigung aus Werken“.

Ganz subtil schleicht sich ein Gefühl der Selbstgerechtigkeit ein. Ein Beispiel: Man zwingt sich dazu, auf die geliebte Schokolade zu verzichten, die man so gern essen würde. Denn man weiß, dass sie nicht gesund ist, weil sie Koffein enthält. Wenn man dann andere Christen sieht, die bei bestimmten Dingen nachgeben, bei denen man selbst es schafft, die Finger davon zu lassen, kann ein Gefühl der Überlegenheit entstehen. So nach dem Motto: „Ein echter Christ würde das nicht tun / essen / trinken / ansehen…“ Man selbst hat ja die Kontrolle über sich und enthält sich dieser Dinge – obwohl man insgeheim gern mitmachen würde!

Das Gefühl der geistlichen Überlegenheit ist immer ein Symptom vermeintlicher Werkgerechtigkeit. Im Gegensatz dazu sagt uns Paulus, dass es Jahuwah ist, der „uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat“. Unsere Aufgabe besteht darin, auf die Wirksamkeit dieser Gabe zu vertrauen: „Denn wenn du mit deinem Mund Jahushua als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Jahuwah ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“ (Römer 10,9.)

Der Schöpfer erneuert uns

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! Das alles aber kommt von Jahuwah, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus Jahushua und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Jahuwah in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte.“ (2. Korinther 5,17-19.)

Der Zweck des Heilsplans umfasst weit mehr als den Wunsch, Sünder vor dem ewigen Tod zu retten. Sein letztendliches Ziel besteht darin, sie wieder in Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer zu bringen. Dies ist ein Werk, welches nur durch den himmlischen Vater vollbracht werden kann. Er erschafft uns erneut nach seinem Ebenbild und stellt die Reinheit, die beim Sündenfall verloren ging, in unseren Herzen wieder her.

Sobald er gerechtfertigt und gereinigt worden ist, wird der Gläubige “eins“ mit dem Vater. Infolgedessen wird der gläubige Christ, der den Willen Jahuwahs in die Tat umsetzt, sich damit auch nicht quälen. Er wird das tun, was ihm nun auch selbst am Herzen liegt.

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Dies ist ein Geschenk von unschätzbarem Wert! Sobald er gerechtfertigt und gereinigt worden ist, wird der Gläubige “eins“ mit dem Vater. Infolgedessen wird der gläubige Christ, der den Willen Jahuwahs in die Tat umsetzt, sich damit auch nicht quälen. Er wird das tun, was ihm nun auch selbst am Herzen liegt. Aus diesem Grund kann ein Gehorsam, zu dem wir uns selbst zwingen, auch nicht zur Erlösung führen. Nur der Gehorsam, der aus gereinigten Motiven erwächst, ist für Jahuwah akzeptabel. Und dieser Grad an Reinheit ist nur als Geschenk erhältlich.

Die Wahl liegt bei dir

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“ (Offenbarung 22,17.)

Augustinus von Hippo war ein frühchristlicher Theologe. Er sagte einmal: „Er, der uns ohne unsere Hilfe geschaffen hat, wird uns ohne unsere Zustimmung nicht retten.“ Die Erlösung ist ein Geschenk. Aber es liegt an dir, ob du es annehmen willst oder nicht. Augustinus hätte es vielleicht so formuliert: Der, der uns ohne unsere Hilfe erschaffen hat, wird uns auch ohne unsere Hilfe erneuern, wenn wir ihm darin zustimmen.

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Die Erlösung gehört dir. Genau in diesem Augenblick. Es gibt nichts, was du tun kannst, um dir dieses unbezahlbare Geschenk zu verdienen. Du musst nicht erst gute Werke vorweisen können, um dich dessen würdig zu erweisen. Die Erlösung selbst beinhaltet alles, was du brauchst, um das göttliche Ebenbild in dir wiederherzustellen. Und dazu gehört auch der Gehorsam, welcher aus gereinigten Motiven erwächst.

Man kann sich die Erlösung nicht erarbeiten. Man kann sie aber für sich persönlich annehmen. „Also bleibt dem Volk Jahuwahs noch eine Sabbatruhe vorbehalten; denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleichwie Jahuwah von den seinen.“ (Hebräer 4,9-10.)

Triff diese Entscheidung heute noch! Nimm Jahuwahs Geschenk der Erlösung an, damit auch du in diese Ruhe eingehen kannst.

„Denn alles, was aus Jahuwah geboren ist, überwindet die Welt;
und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“
(1. Johannes 5,4.)

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Die Rechtfertigung durch den Glauben ist gewissermaßen eine fortwährende, nie endende Spende, bei der uns die Gerechtigkeit Christi gutgeschrieben wird. Und dieses Geschenk bringt weitere Gaben mit sich!

Lerne die Gaben kennen, die aus der Rechtfertigung durch Glauben erwachsen! imageDie Rechtfertigung durch den Glauben bildet das Herzstück des Evangeliums. Die Tatsache, dass Jahuwah die Sünder so sehr liebt, dass er die Gerechtigkeit Jahushuas auf alle anwendet, die sie im Glauben annehmen, offenbart uns seine tiefe Liebe. Selbst in der Ewigkeit werden wir diese Liebe nicht vollständig erfassen können. Und als ob das noch nicht genug wäre, bringt die Rechtfertigung durch den Glauben noch mehr Gaben mit sich, die den Sünder in das göttliche Ebenbild verwandeln.

„Jahuwah aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr errettet! – und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jahushua, damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jahushua.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Jahuwahs Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ (Vgl. Epheser 2,4-9.)

Der Erlösungsplan umfasst weit mehr als nur die Vergebung der Sünden, die man begangen hat. Eine Befreiung ohne komplette Wiederherstellung wäre keine vollständige Erlösung. Deshalb schenkt Jahuwah den Christen in seiner Gnade noch mehr. Seine Gaben stellen die Seele Schritt für Schritt wieder her, damit sie das göttliche Ebenbild vollkommen und unverfälscht widerspiegeln kann. Darin besteht das ganze Ausmaß der Rechtfertigung, die Jahuwah seinen Kindern ermöglicht.

Lerne die Gaben kennen, die aus der Rechtfertigung durch Glauben erwachsen! image

Rechtfertigung

In dem Augenblick, in dem der Sünder seine Taten bereut und sich auf die Verheißung beruft, dass das Blut Jahushuas seine Sünden bedecken wird, ist er gerechtfertigt. In diesem Moment rechnet Jahuwah die Verdienste des sündlosen Lebens Jahushuas und dessen sühnenden Tod dem Gläubigen an. Dies ist eine Gabe, welches man sich nicht durch gute Taten, Selbstverleugnung oder Buße verdienen kann.(1) Weil es nun einmal ein Geschenk ist.

„Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Jahuwah schuldig sei, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Jahuwahs offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird,

nämlich die Gerechtigkeit Jahuwahs durch den Glauben an Jahushua, den Christus, die zu allen und auf alle kommt, die glauben. Denn es ist kein Unterschied;

denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Jahuwah haben sollten,

so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jahushua ist.

Ihn hat Jahuwah zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Jahuwah Zurückhaltung übte,

um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jahushua ist.“ (Vgl. Römer 3,19-26.)

Es ist unmöglich, sich die Gerechtigkeit Christi zu verdienen. Die Errettung kann nicht durch Bemühungen oder Werke des Einzelnen verdient werden. Nur durch den Glauben kann jemand gerechtfertigt werden, so dass er vor Jahuwah steht, als hätte er nie gesündigt. Die Rechtfertigung ist auch kein einmaliges Geschenk. Sie ist eine fortwährende Gabe, weil die Gerechtigkeit Christi immer wieder für uns aufkommt. Dieses Geschenk bedeckt unsere Unreinheit mit den Verdiensten Jahushuas, die er mit seinem reinen und heiligen Leben und seinem stellvertretenden Tod erworben hat.

Heiligung

Lerne die Gaben kennen, die aus der Rechtfertigung durch Glauben erwachsen! imageWenn man sich dafür entscheidet, das Geschenk der Rechtfertigung anzunehmen, wird ein immer größer werdender Segen vom Himmel her ausgegossen. Eine seiner Gaben ist die Heiligung bzw. die Verwandlung in das göttliche Ebenbild.

Hesekiel beschrieb diesen Prozess:

„Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen.

Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben;

ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.“ (Hesekiel 36,25-27.)

Das göttliche Gesetz ist das Gesetz der Liebe. Jahuwah gibt jedem gerechtfertigten Christen ein kostbares Geschenk, nämlich ein neues Herz. Und in dieses schreibt er sein Gesetz der Liebe. Durch diesen Prozess wird unser verborgenes Inneres gereinigt. Man beginnt, Wohlgefallen an Heiligem zu finden und die Sünde zu hassen.

Dies bedeutet nicht, dass man vor dem Zeitpunkt der Verherrlichung einen Zustand der Vollkommenheit erreichen wird. Wir besitzen immer noch unsere gefallene Natur und haben immer noch die Fehler und Schwächen unseres menschlichen Fleisches. Der Unterschied besteht aber darin, dass der tiefste Wunsch unseres Herzens von da an darin besteht, mit dem Willen des Vater zu harmonieren und eins zu sein.

Tatsächlich sprach Jahushua in seinem letzten Gebet, bevor er den Garten Gethsemane betrat, genau davon: „Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ (Johannes 17,20-21.)

Mit dem Geschenk eines neuen Herzens beantwortet Jahuwah das Gebet des Erlösers.

Verherrlichung

Die Verherrlichung bildet den krönenden Abschluss des Erlösungsplanes.

Lerne die Gaben kennen, die aus der Rechtfertigung durch Glauben erwachsen! imageBei der Verherrlichung werden die demütigen Christen vollständig umgewandelt und sie entsprechen dann dem göttlichen Ebenbild: „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jahushua, den Christus, erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, so dass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.“ (Philipper 3,20-21.)

Paulus beschreibt, was passiert, wenn wir dieses Geschenk bekommen:

„Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Das aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Jahuwahs nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.“ (Vgl. 1. Korinther 15,49-53.)

Den Heiligen wurde ein neues Herz geschenkt. Das nächste Geschenk besteht in einem ganz neuen und unsterblichen Körper und einer höheren geistlichen Natur. Die Heiligen spiegeln das göttliche Bild nun perfekt wider. Sie sind Söhne und Töchter Jahuwahs und werden die Ewigkeit mit ihm verbringen.

Die Erlösung an sich ist ein Geschenk, das uns von Jahuwah aus Liebe gegeben wird! Ebenso wie die Rechtfertigung, die Heiligung und die Verherrlichung. Es gibt nichts, was du tun könntest, um es dir zu verdienen. Nimm es im Glauben an! Dann wird Jahuwah selbst dafür sorgen, dass du am Tag der Wiederkunft Jahushuas bereit sein wirst.

„Denn Jahuwah ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.“ (Vgl. Philipper 2,13.)


(1) Auch die Buße ist ein Geschenk. Wenn du Widerwillen dagegen verspürst, dich Jahuwah vollkommen zu unterstellen und anzuvertrauen, kannst du ihn um Bereitwilligkeit bitten. Was auch immer wir für die Erlösung brauchen – Jahuwah hat versprochen, es uns zur Verfügung zu stellen.