Print

Das Tier aus dem Meer: Die Römisch-Katholische Kirche in der Prophetie

Das Buch der Offenbarung stellt Informationen über kommende Ereignisse bereit, von denen jeder Mensch auf der Erde betroffen sein wird. Diese Informationen werden in Form von prophetischen Symbolen dargestellt. Mit Hilfe dieser Symbole warnt der Himmel davor, dass eine der Mächte, die in der Geschichte, das Volk Jahuwahs am meisten verfolgt hat, noch einmal auferstehen wird, und eine aktive Rolle bei einer erneuten Verfolgung der Auserwählten Jahuwahs spielen wird.

Mehr als 1000 Jahren lang war die Römisch-Katholische Kirche das Hauptwerkzeug bei der Verfolgung der Gläubigen, die Jahuwah so anbeten wollten, wie es ihr Gewissen von ihnen verlangte.

Das Buch der Offenbarung enthält im 13. Kapitel eine Prophezeiung, die die gesamte Vergangenheit überblickt und einen Ausblick auf die Zukunft gibt, in der diese wieder erstarkte Macht erneut versuchen wird, die Rechte des Volkes Jahuwahs mit Füßen zu treten. 

„Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung.Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären und sein Rachen wie ein Löwenrachen; und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht. Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen? Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen. Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation. Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an.“ (Offenbarung 13,1-8)

In der Prophetie werden „Tiere“ als Symbole für weltweite Mächte verwendet, die das Volk Jahuwahs verfolgen. Johannes sieht ein „Tier“ aus dem Meer aufsteigen. In der Bibel ist das Meer ein Symbol für ein bevölkerungsreiches Gebiet:

„Die Wasser,…. sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen." (Offenbarung 17,15)

Dies ist das erste Erkennungsmerkmal, das dieses Tier aus Offenbarung 13 mit der Römisch-Katholischen Kirche in Verbindung bringt: sie entstand in der "Alten Welt" - einem Ort, der stark bevölkert war und es war auch hier in Europa, wo es seine Macht ausübte.

Das Tier aus dem Meer, das Johannes gesehen hat, hatte den Körper eines Leoparden, die Füße eines Bären und den Mund eines Löwen. Dies ist deshalb wichtig, weil genau diese Tiere im biblischen Buch Daniel verwendet wurden, um die drei Weltmächte darzustellen, die Jahuwahs Volk vor dem Aufstieg Roms verfolgten. Das Tier, das Johannes gesehen hat ist eine Verschmelzung der Eigenschaften, der drei vorherigen Weltmächte.

Das Tier aus dem Meer - Verschmelzung 

Die Römisch-Katholische Kirche, die aus dem heidnischen Rom hervorging und dann eine verfolgende Macht wurde, enthält den Humanismus Griechenlands (Leoparden), die Erhöhung des Sonntag von Medo-Persien (der Bär) und die Anbetung, innerhalb eines kontinuierlichen Wochenzyklus aus Babylon (der Löwe).

Die Schrift sagt, dass das Tier aus dem Meer seine Macht vom Drachen erhält, was ein Symbol, sowohl des Heidentums, als auch des Satans selbst ist:

„Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt...“ (Offenbarung 12,9)

Der römische Katholizismus erhielt seine Macht in hohem Maße durch das Heidentum. Durch die Annahme von heidnischen Praktiken durch die Kirche, gewann der Katholizismus an Macht und Popularität und erweiterte seine Reichweite, buchstäblich, auf die ganze Welt.

Papst Gregor XIII
Am bekanntesten wurde Papst Gregor XIII. für die Erteilung des Auftrags und die Namensgebung des gregorianischen Kalenders, der bis heute der international anerkannte Kalender ist.

Das kann man bei keinem Thema so gut erkennen, wie beim modernen Kalender, der von Papst Gregor XIII. entworfen wurde und nach ihm benannt ist. Die ganze Welt ist vereint in der Verwendung dieses gefälschten Kalenders mit seinen falschen Anbetungstagen.

Katholiken rühmen sich sogar damit, dass das Zeichen ihrer Autorität die Tatsache ist, dass sie den Sabbat in den Sonntag verändert haben.

"Wen verehren und wem huldigen wir, indem wir den Sonntag heilig halten? Hieraus können wir erkennen, wie groß die Autorität der Kirche ist, die uns die Gebote Gottes auslegen und erklären kann - eine Autorität, die durch die übergreifende Praxis der ganzen christlichen Welt anerkannt wird, auch von jenen Sekten, die behaupten, die heiligen Schriften als ihren alleinigen Glaubensmaßstab anzusehen, da sie als Ruhetag nicht den siebten Tag der Woche halten, wie es von der Bibel verlangt wird, sondern, da sie den ersten Tag halten. Wir wissen, dass dieser nur wegen der Tradition und der Lehre der katholischen Kirche heilig gehalten werden soll." (Henry Gibson, Catechism Made Easy, Nr. 2, 9. Auflage, Bd. 1, S. 341-342).

Beim Konzil von Nicæa wurde der biblische Kalender aufgegeben und der heidnische, julianische Kalender wurde zur Festlegung der Anbetungszeiten angenommen.

Diese Tatsache wird durch das verschmolzene Tier symbolisiert, das sieben Köpfe hat, auf denen zehn Hörner wachsen. Die Kirche von Rom verwarf den ursprünglichen Mondsonnenkalender zugunsten der heidnischen Planetenwoche, die aus sieben Tagen besteht und einen kontinuierlichen Wochenzyklus hat.

"Um die Heiden und das Namenschristentum miteinander zu versöhnen, verfolgte Rom  Maßnahmen, die die christlichen mit den heidnischen Festen verschmelzen sollten. Es verfolgte damit seine übliche Politik. Durch eine komplizierte, aber geschickte Veränderung des Kalenders, war es, im Großen und Ganzen, keine große Schwierigkeit, dass das Heidentum und das Christentum – das jetzt tief im Götzendienst steckte… sich die Hände reichten." (Alexander Hislop, The Two Babylons, S. 105.)

Diese Verschmelzung des Christentums mit dem Heidentum wird in der Offenbarung Kapitel 17,5 weiter beschrieben: „GEHEIMNIS, BABYLON, DIE GROßE, DIE MUTTER ALLER HUREN UND DER GRÄUEL DER ERDE.“

die Hure BabylonIn der Bibel wird eine Frau immer als Symbol für eine Kirche verwendet. Eine "Hure" steht daher für eine abgefallene Kirche.

Die Römisch-Katholische Kirche ist deshalb die "Mutter", weil alle anderen Religionen, nicht nur die christlichen Konfessionen, ihre Gottesdiensttage in dem Kalender bestimmen, den die katholische Kirche geschaffen hat.

„Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung, und die Behauptung, dass er zu halten sei, kann nur aufgrund katholischer Grundsätze gerechtfertigt werden… Von der ersten bis zur letzten Seite der Bibel gibt es keinen einzigen Vers, der dazu berechtigt, den wöchentlichen Gottesdienst vom letzten Tag der Woche auf den ersten Zag zu verlegen.“ (Catholic Press, Sydney, Australia, August, 1900.)

Aber das Tier, das Johannes gesehen hat, hat eine "tödliche Wunde" erhalten. Dies geschah im Jahre 1798, als die Oberherrschaft der katholischen Kirche durch eine schnelle Abfolge von Ereignissen verloren ging. Im Februar 1798 wurde diese Macht, vor deren Wort die Könige der Erde erzitterten, bis zum Boden erniedrigt und gedemütigt, als der französische General Louis-Alexandre Berthier, ein Hugenotte, Papst Pius VI., auf Napoleon Bonapartes Befehl hin, gefangen nehmen ließ.

Zwei Monate später, am 3. April, setzte die französische Regierung die Verwendung eines eigenen Kalenders durch, der eine 10-Tage Woche hatte.

Diese Neuausrichtung des Kalenders zerstörte den päpstlichen Anbetungstag. Dadurch, dass der Sonntag aus der Woche entfernt wurde, war direkt der päpstliche Machtanspruch betroffen: die Veränderung des Anbetungstags vom biblischen Sabbat auf den Sonntag. Dies war die "tödliche Wunde", die das Papsttum empfangen hatte.

Das Timing dieser Reihe von Ereignissen geschah genau nach der Prophezeiung, die besagt, dass "ihm Macht gegeben [wurde], 42 Monate lang zu wirken."

In der prophetischen Zeit ist ein Tag gleich einem Jahr und jeder Monat hat normalerweise 30 Tage. "Je einen Tag will ich dir für ein Jahr auferlegen." (Hesekiel 4,6) Dieses biblische Prinzip gilt für alle prophetischen Zeiträume innerhalb der Prophezeiung der 2300 Jahre, welche die längste Zeitprophezeiung in der Bibel ist. Die Erfüllung dieser Zeitprophezeiung im Jahre 1844 markiert den Beginn der "Zeit des Endes". Das Prinzip, das ein Tag einem Jahr entspricht, kann nicht auf Zeitprophezeiungen angewendet werden, die während der  "Zeit des Endes" erfüllt werden. Denn die "Zeit des Endes“ ist zu kurz, um diesem Prinzip gerecht zu werden.

Die 42 Monate begannen im Jahr 538 n. Chr., als General Belasarius, der im Auftrag des byzantinischen Kaisers Justinian handelte, Rom von den arianischen Ostgoten befreite, nach einer Belagerung, die ein Jahr und neun Tage dauerte.

Obwohl die Macht der Ostgoten über Norditalien nicht sofort gebrochen wurde, ebnete die Aufnahme von Belasarius durch Papst Silverius und die anschließende Befreiung Roms aus den Händen der Ostgoten, der Römisch-Katholischen Kirche den Weg, ihre heidnische Lehre der Dreieinigkeit durchzusetzen - eine Lehre, welche die christlichen Ostgoten vehement ablehnten.

Diese despotische Herrschaft, mit eiserner Hand, dauerte 1.260 Jahre, in denen Millionen von aufrichtigen Christen für ihren Glauben ermordet wurden. Sie endete, genau rechtzeitig, im Jahre 1798, mit der Gefangennahme des Papstes und der Abschaffung des Sonntags, dem Zeichen der päpstlichen Macht, als Gottesdiensttag.

Zeitlinie der Römischen Kirche 

Die Vision endet dort aber noch nicht. Jahuwah offenbart, dass die gleiche Einrichtung  wieder die Macht über die ganze Erde ausüben und Andersdenkende verfolgen wird. Johannes sagt:

„Seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach.“ (Offenbarung 13,3)

Dies geschieht dadurch, dass die ganze Welt ihre Arbeits- und Festtage mit Hilfe der Schöpfung der Römisch-Katholischen Kirche regelt. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die ganze Welt in der Verwendung des Kalenders von Papst Gregor XIII. vereint.

Es mag durchaus so erscheinen, dass die Römisch-Katholische Kirche in der Weltgeschichte keine große Rolle gespielt hat, seit sie ihre tödliche Wunde empfangen hat, aber das vollkommen sichere prophetische Wort spricht eine Warnung aus:

„Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation.

Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an.“ (Offenbarung 13,7-8)

„Der Mondsonnenkalender des Schöpfers

• JAHUWAH's Kalenderartikel: Klicke bitte hier.  
JAHUWAH's Kalendervideos: Klicke bitte hier.

Jeder, der den Schöpfer ehren will, indem er zur Anbetung am wahren Siebenten-Tags-Sabbat des ursprünglichen Kalenders zurückkehrt, wird den Zorn des Drachens und des Tieres heraufbeschwören. Aber die Augen Jahuwahs schauen auf sein Volk und seine Ohren sind nicht taub für ihre Schreie.

Der Textabschnitt endet mit einer Verheißung für die Gläubigen:

"Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft; wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durchs Schwert getötet werden. Hier ist das standhafte Ausharren und der Glaube der Heiligen!" (Offenbarung 13,10)

Alle Mächte, die die Gerechten verfolgen, werden am Ende der göttlichen Gerechtigkeit begegnen. Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen, die Verheißung, die sie angesichts der heftigsten Verfolgung, die noch kommen wird, nicht mutlos werden lässt!

„Erzürne dich nicht über die Bösen, und ereifere dich nicht über die Übeltäter! Denn sie werden schnell verdorren wie das Gras und verwelken wie das grüne Kraut.

Denn die Arme der Gottlosen werden zerbrochen, aber die Gerechten stützt Jahuwah. Jahuwah kennt die Tage der Rechtschaffenen, und ihr Erbe wird ewiglich bestehen.“ (Psalm 37,1-2.17-18)


Verwandte Artikel: