Print

Der Countdown hat begonnen! Die Zeit der Trübsal ist jetzt!

Die Prophezeiungen von Daniel deuten darauf hin,
dass das Jahr 1922 den Anfang des letzten Countdowns markiert, der bis zum Ende fortdauern wird.
Lerne die Bedeutung dieses äußerst wichtigen Jahres kennen!

Mein erstgeborenes Kind war extrem schüchtern. Wenn man das Wort „schüchtern“ im Wörterbuch suchen würden, stünde es garantiert direkt neben seinem Namen! Glücklicherweise las meine Frau einen Artikel, der das Problem erklärte und dabei auf eine Studie Bezug nahm. Diese hatte gezeigt, dass schüchterne Menschen typischerweise wesentlich längere Zeit benötigen, um die Körpersprache der Menschen, die sie umgeben, richtig zu lesen. Extrovertierten hingegen gelingt dies gleichbleibend und sehr genau.

shy child clinging to parent

Studien haben gezeigt, dass schüchterne Kinder es viel schwerer haben, Körpersprache zu lesen als ihre extrovertierten Altersgenossen.

Das erklärt natürlich eine Menge. Wenn du die Körpersignale eines anderen nicht deuten kannst, du aber annimmst, dass er sauer auf dich ist, (auch wenn er es gar nicht ist,) wäre es nur natürlich, dass du dich zurückziehen willst. Für schüchterne Menschen ist das ein typisches Verhaltensmuster.

Nachdem meine Frau den Artikel gelesen hatte, begann sie, unserem Sohn zu erklären, was er in bestimmten sozialen Situationen erwarten konnte. Wenn wir irgendwohin unterwegs waren, erzählte sie ihm (noch während wir noch im Auto saßen), wen wir treffen würden, was die Menschen wahrscheinlich sagen würden, wenn sie ihn begrüßen, und welche Antwort er darauf geben könnte. Sie erlaubte ihm aber nie, sich einfach wegzuducken und gar nicht zu antworten. Sie bestand darauf, dass er höflich zu sein und eine zuvorkommende Antwort zu geben hatte. Aber sie machte es ihm dadurch leichter, dass sie ihm vorher sagte, was passieren würde und was er erwarten konnte. Selbst als er schon 10 oder 11 Jahre alt war, bat er sie immer noch, ihm zu sagen, was ihn wohl erwarten würde, bevor er neue Erfahrungen machte.

Zu dieser Zeit waren wir mit einer anderen jungen Familie befreundet. Deren Tochter war (wie unser Sohn) sehr schüchtern. Es war schmerzlich, Zeuge dessen zu sein. Denn im Gegensatz zu meiner Frau verlangte die andere Mutter nie, dass ihr Kind höflich antwortete, wenn es angesprochen wurde. Sie gestattete ihrer kleinen Tochter, ihren Kopf wegzuducken, ihr Gesicht in den Röcken ihrer Mutter zu verstecken und die Person zu ignorieren, die versuchte, mit ihr zu sprechen. Noch Jahre später kämpfte das Mädchen mit einer sozialen Unbeholfenheit, über die unser Sohn längst hinauswachsen konnte. Es machte einen Unterschied, dass meine Frau unseren Sohn weise im Voraus vorbereitete! Sie ließ ihn wissen, was er erwarten konnte und wie er als Reaktion darauf handeln sollte. Deshalb konnte er sich darauf einstellen und seine Angst überwinden.

General Sun Tzu

„Lass deine Pläne unzugänglich und dunkel wie die Nacht sein. Wenn deine Aktion jedoch beginnt, dann sei wie ein Donnerschlag.“ General Sun Tzu.

Das lateinische Sprichwort "Praemonitus, praemunitus!" gibt eine universelle Wahrheit wieder: "Vorgewarnt ist gewappnet". Auch Jahuwah weiß das. Der Prophet Amos erklärte: "Nein, Adonai Jahuwah tut nichts, ohne dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat." (Amos 3,7.) Dafür gibt es einen guten Grund. Wenn eine Person überrumpelt wird, wird sie in der Regel unvorbereitet erwischt. Tatsächlich ist dieses Prinzip z. B. in der Kriegsführung derart wichtig, dass der alte chinesische General und Philosoph Sun Tzu das Element der Überraschung einen der fünf wesentlichen Erfolgsfaktoren für den Sieg nannte. In seinem berühmten Traktat über militärische Strategie "Die Kunst des Krieges" sagte Sun Tzu: "Es wird der gewinnen, der selbst bestmöglich vorbereitet darauf wartet, den Feind unvorbereitet zu schlagen." Und weiter heißt es: "Beschäftige die Menschen mit dem, was sie erwarten; dies ist es, was sie wahrnehmen können und bestätigt sie in ihren Vorstellungen. Es lässt sie in ein vorhersagbares Reaktionsmuster verfallen und beschäftigt ihren Geist, während du bis zu dem außergewöhnlichen Moment wartest, den sie nicht vorausahnen können."

Die Überraschung ist ein Element des Krieges, das von Satan häufig sehr effektiv genutzt wird. Das Ziel des Teufels besteht immer in der Täuschung. Indem er die Menschen um die Wahrheit betrügt, kann er ihnen vorgaukeln, dass sie wesentlich mehr Zeit zur Vorbereitung haben, bevor der Erlöser zurückkehrt, als sie eigentlich haben. Wenn dann die letzten Ereignisse über sie hereinbrechen, werden sie davon völlig überrascht und überrumpelt. In diesem Fall stehen sie der größten Krise, die die Welt je erlebt hat, völlig unvorbereitet gegenüber.

Vorgewarnt ist rechtzeitig gewappnet

Die Prophezeiungen der Heiligen Schrift sind Jahuwahs Geschenk an die Überwinder. Durch die Prophezeiung erhalten wir äußerst genaue Informationen über die endgültige Krise und die Zukunft. Niemand muss von den Geschehnissen überrascht werden. Die Wahrheit ist nichtsdestoweniger sehr schockierend. Nach dem zuverlässigen Wort der Prophezeiung befindet sich die Welt seit 1798 in der "Zeit des Endes" und seit 1922 in der "Zeit der Drangsal".

Die Zeit des Endes

Das Buch Daniel wird im Buch der Offenbarung erklärt. Die Prophezeiungen, die vom gleichen Geist inspiriert wurden, können nicht als inhaltlich voneinander getrennt betrachtet werden. Offenbarung 13 enthält eine Prophezeiung, deren Erfüllung im Jahr 1798 vollendet war:

"Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung.

Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die Füße eines Bären und sein Rachen wie der eines Löwen; und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.

Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach." (Offenbarung 13,1-3.)

Ab 538 nach Christus übte die Römisch-Katholische Kirche während 1260 Jahren despotische Macht über die gesamte christliche Welt aus. Später sandte sie ihre Jesuitenpriester in die ganze Welt, um die indigenen Völker zu unterwerfen. Dieser Zeitraum von 1260 Jahren erscheint wiederholt sowohl im Buch Daniel als auch in der Offenbarung. Der Endpunkt trat 1798 ein. In diesem Jahr geschahen zwei Dinge: 1) Der französische General Louis-Alexandre Berthier nahm den Papst gefangen. 2) Die atheistische, revolutionäre Regierung Frankreichs richtete einen neuen Kalender ein und entfernte den Sonntag aus der Woche, um Frankreich zu dechristianisieren. (Die Beachtung des Sonntags als Anbetungstag anstelle des biblischen Sabbats war über lange Zeit das hochgelobte „Zeichen der Autorität“ der Römisch-Katholischen Kirche.)

Diese zweifache Aktion fügte dem Papsttum die tödliche Wunde zu, wodurch 1260 Jahre päpstlicher Vorherrschaft beendet wurden. Seit diesem Jahr befindet sich die Welt in der „Zeit des Endes“. Die Prophezeiung hatte den gewünschten Effekt: Sie war ein Weckruf für aufrichtige Christen im 19. Jahrhundert. Sie führte zu einer Wiederbelebung des tiefen Bibelstudiums und der Suche nach der Wahrheit. Aber noch war das Ende der Weltgeschichte nicht erreicht.

Das revolutionäre Frankreich lehnte den päpstlichen, gregorianischen Kalender ab. Es wies die päpstliche Autorität kühn zurück. „Der Kalender der Französischen Republik [...] darf in keiner Weise den offiziellen Jahrbüchern der apostolischen und römischen Kirche ähneln.“ (Pierre Sylvain Maréchal.)



Philibert Louis Debucourt, Bibliothèque nationale de France
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=276075

Die Zeit der Drangsal

Die besonders detaillierten Prophezeiungen im Buch Daniel, aber auch die der Offenbarung, sind Geschenke Jahuwahs an sein Volk innerhalb der letzten Generation. Es sind diese Prophezeiungen, die Frankreich als den „mutwilligen König“, Ägypten als den „König des Südens“ und das Osmanische Reich als den „König des Nordens“ aus Daniel 11 ausweisen. (Eine genauere Untersuchung dieser drei Könige ist in diesem Artikel zu finden: „Napoleon, Atatürk & Papst Franziskus: Zeichen für das bevorstehende Ende der Gnadenzeit“)

Es sprengt den Rahmen dieses Artikels, auf alle Einzelheiten der Prophezeiungen einzugehen. Nur so viel: Das Osmanische Reich wurde lange Zeit vom Rest des Westens als der „kranke Mann Europas“ betrachtet. Daniel hatte vorausgesagt: Zur Zeit des Endes aber wird der König des Südens (Ägypten) mit ihm (dem mutwilligen König, Frankreich) zusammenstoßen. Da wird dann der König des Nordens (das Osmanische Reich) mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen auf ihn (den mutwilligen König, Frankreich) losstürmen [...]. [Da] wird er (der König des Nordens) sein Ende finden, und niemand wird ihm helfen. (Vgl. Daniel 11,40 und 45.)

Mustafa Kemal, genannt Atatürk („Vater der Türken“), revolutionierte das ehemalige Osmanische Reich. Er schaffte das Sultanat 1922 ab und „schuf ein neues Zivilgesetzbuch, das sich auf die europäische Rechtsprechung stützt. Außerdem entwarf er eine Verfassung, die ausdrücklich jegliche Verbindung zum islamischen Gesetz, der Sharia, löste.“

Dies versetzte dem Islam eine tödliche Wunde, von der er sich nie mehr erholt hat.

(http://www.bbc.com/news/magazine-23810527, Hervorhebungen hinzugefügt, eig. dt. Übers.)

Und genau so geschah es. Das Osmanische Reich, das einst so mächtige Regime, das Europa beinahe in die Knie gezwungen hätte und für den Tod oder die Versklavung von Millionen von Christen verantwortlich war, endete nicht mit einem lauten Knall, sondern eher mit einem fast lautlosen Wimmern. Und niemand half ihm. So wie General Berthier dem Papsttum vor mehr als einem Jahrhundert, verpasste Mustafa Kemal, der später "Atatürk" genannt wurde, dem Islam eine tödliche Wunde.

Atatürk schaffte das osmanische Sultanat sowie das islamische Kalifat ab und gründete die moderne Republik Türkei. Er modernisierte die Türkei, indem er sie säkularisierte und ihre Gesetze bewusst vom islamischen Recht trennte. Das Osmanische Reich endete offiziell am 1. November 1922. Dieses Ereignis ist für das Volk Jahuwahs von großer Bedeutung, weil es den Beginn der „Zeit der Drangsal" markiert.

Die Prophezeiung, die auf dieses Jahr hinweist, ist überaus wichtig für Jahuwahs Volk. Das 1922 endende Osmanische Reich war der König des Nordens. Niemand kam ihm zu Hilfe. Dies bestätigt zweifelsfrei, dass wir uns jetzt in der "Zeit der Drangsal" befinden. Was aber heißt das genau?

1. Die Erfüllung dieser Prophezeiung, die auf 1922 als Beginn der Zeit der Drangsal hinwies, bestätigt allen ehrlich Suchenden auf sehr dramatische, nachvollziehbare Weise die Richtigkeit des gesamten prophetischen Wortes Jahuwahs. Die Fakten zum Untergang des Osmanischen Reiches sind leicht nachzuweisen und gut dokumentiert. Jahuwah sorgt dafür, dass Dinge von solcher Wichtigkeit nicht verborgen oder unerkennbar sind bzw. bleiben.

2. Die Erfüllung dieser Prophezeiung bestätigt, dass der König des Nordens, von dem in Daniel 11 gesprochen wird, tatsächlich das Osmanische Reich ist. Sie legt zweifelsfrei den Ausgangspunkt für Daniels vorausgesagte "Zeit der Drangsal" fest. Daniel 11 schließt mit der Erklärung, dass der König des Nordens "sein Ende findet und niemand ihm helfen wird." (Daniel 11, 45.)

Der nächste Vers lautet: „Zu jener Zeit wird sich der große Fürst Michael erheben, der für die Kinder deines Volkes einsteht; denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, bis zu dieser Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet.“ (Daniel 12,1) Hier gibt es keine zeitliche Verzögerung. Sobald der König des Nordens sein Ende findet, beginnt die Drangsalszeit, wie es sie seit Menschengedenken noch nie gegeben hat.

bones of the victims from the Rwandan Genocide

1994 hat der Völkermord in Ruanda in nur 100 Tagen 800.000 (schätzungsweise auch bis zu 1 Million) Menschenleben ausgelöscht! Ganze Familien wurden umgebracht. Das Leid war unbeschreiblich.

Das ist die Zeit, in der wir leben. Das 20. Jahrhundert war am kriegerischsten. Und niemals zuvor in der Geschichte wurden so viele Menschen von ihren eigenen Regierungen umgebracht. In seinem Buch „Tote in den Kriegen und Konflikten des 20. Jahrhunderts“ schätzt Milton Leitenberg, dass allein in diesem Zeitraum rund 231 Millionen Menschen starben. Andere Forscher addieren zu dieser Zahl weitere 260 Millionen, die von ihren eigenen Regierungen getötet wurden.

In nur 10 Jahren, nämlich von 1966 bis 1976, wurden bis zu zwei Millionen Chinesen von ihrer eigenen Regierung während der Kulturrevolution getötet. In nur vier Jahren, von 1975 bis 1979, verloren unter der despotischen Herrschaft der Roten Khmer mehr als eine Million Einwohner Kambodschas ihr Leben auf den Schlachtfeldern. Aber diese Zahlen verblassen im Vergleich zu den geschätzten 60 Millionen Todesopfern des sowjetischen Diktators Joseph Stalin. So sind die Jahrzehnte seit 1922 Zeiten der Drangsal, wie sie noch nie dagewesen sind, seitdem es Nationen gibt.

3. Das Wissen um den Zeitpunkt des Beginns der "Zeit der Drangsal" schützt auch Jahuwahs Volk vor Täuschungen Satans. Ohne das Jahr 1922 als Starttermin wird diese Zeit immer wieder in die Zukunft verschoben. Aufrichtige Menschen studieren ihre Bibeln, um herauszufinden, wo sie sich im Lauf der Geschichte befinden. Doch ohne den Ankerpunkt im Jahr 1922 suchen sie nach falschen Anhaltspunkten und sind sich nicht bewusst, dass die Zeit der Drangsal schon begonnen hat. So erringt Satan den Sieg. Denn wenn die Zeit der Drangsal in die ungewisse Zukunft verschoben wird, versäumt es der Einzelne, sich Jahuwah ganz hinzugeben und sich auf Jahushuas baldiges Kommen vorzubereiten.

An diese Menschen werden die traurigen Worte gerichtet:

"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Königreich des Himmels kommen; sondern derjenige, der den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist.

Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Und in deinem Namen Teufel ausgetrieben? Und in deinem Namen viele wunderbare Werke vollbracht?

Dann werde ich Ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!" (Matthäus 7,21-23.)

4. 1922 differenziert deutlich die beiden angegebenen Drangsalszeiten, zum einen die in Daniel 12,1 erwähnte, zum anderen die in Matthäus 24,21 benannte. Sie sind nicht identisch. Jahushuas Prophezeiung bezieht sich auf eine kürzere Zeitspanne kurz vor dem Ende.

"Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen!

Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter noch am Sabbat geschieht.

Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird.

Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden.

Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht!

Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.

Siehe, ich habe es euch vorher gesagt." (Matthäus 24,19-25.)

confused lady

Ohne das Jahr 1922 als Bezugsdatum gehen die, die die Bibel durchforschen, in die Irre. Sie laufen Gefahr, die Zeit des Endes in die unbekannte, rätselhafte Zukunft zu verschieben.

In dieser Zeit der Drangsal, in der der Welt der laute Ruf (die letzte gnädige Warnungsbotschaft) verkündet wird, werden viele Menschen um der Wahrheit willen ihr Leben verlieren. Daniels Beschreibung der Zeit der Drangsal, die im Jahr 1922 begann, bezieht sich auf alle Nationen der Erde. Jedoch sind nicht alle, die in dieser Zeit ihr Leben verlieren, deshalb auch Märtyrer für die Wahrheit. Die Jahushua erwähnte Zeit der Trübsal am Ende wird weitaus schlimmer sein als die, von der Daniel spricht, und außerdem wird sie verkürzt, da sie sonst niemand überleben würde.

5. Die Prophezeiung über den König des Nordens, der 1922 fällt und so den Beginn für die Zeit der Drangsal markiert, erklärt, warum sich die Welt seit 1922 in einer fortwährenden Krise befindet, die sich bis zum Kommen Jahushuas hinziehen wird.

Laut Science Daily hat sich die Zahl der Hurrikane über dem Atlantik im letzten Jahrhundert verdoppelt.1 Und das sind nur die Hurrikane. Die Anzahl, Häufigkeit und Intensität von Erdbeben ist exponentiell gestiegen. Tatsächlich ereigneten sich von den zehn größten Erdbeben der Geschichte neun nach 1922. Professor Mike Sandiford, Geologe an der Universität von Melbourne, sagt: "Seismologen haben in den letzten zehn Jahren eine Zunahme von Erdbeben mit hoher Stärke und Wirksamkeit festgestellt."2

Die Zahl der Todesopfer, die seit 1922 durch Kriege, Bürgerkriege (bei denen Regierungen ihre eigenen Bürger umbringen), Völkermord und Naturkatastrophen verursacht wurden, ist innerhalb der Geschichte beispiellos.

Robert Jackson 

„Die Verbrechen, die wir zu verurteilen und zu bestrafen suchen, sind so ausgeklügelt, bösartig und verheerend, dass eine Gesellschaft es nicht zulassen kann, sie zu ignorieren, weil sie ihre Wiederholung nicht überleben würde.“

Robert Jackson, Chefankläger der Vereinigten Staaten, in seiner Eröffnungsrede vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg am 21. November 1945.


 

6. Daniels Prophezeiung warnt vor der Annahme, dass das Ende der Gnadenzeit ein Ereignis in ferner Zukunft sei, das in der die Lebenszeit der jetzigen Generation nicht eintreten wird. Vielmehr sind es nur noch "Momente bis Mitternacht". Die Gnadenfrist wird bald zu Ende gehen. Wir haben wirklich keine Zeit zu verlieren, sondern müssen unsere Herzen vorbereiten.

7. Die hohe Genauigkeit der prophetischen Beschreibung über den König des Nordens, der ohne Hilfe untergeht, gibt uns Grund zu der Schlussfolgerung, dass auch die wenigen noch ausstehenden Prophezeiungen buchstäblich und genau erfüllt werden. Das ist ein wichtiger Aspekt. Denn einige von ihnen können auch heute noch nur mit "den Augen des Glaubens" gesehen werden. Aber auch sie werden (wie alle Weissagungen Jahuwahs) zu der Zeit und auf die Art und Weise erfüllt werden, wie es vorhergesagt wurde.

Die Momente vor Mitternacht

Es sind nur noch wenige Augenblicke bis Mitternacht!

Als ich noch ein Junge war, hatten meine Eltern eine alte Standuhr, die seit mehreren Generationen in unserer Familie war. Zu jeder Viertelstunde gab sie einen Gong von sich. Zu jeder vollen Stunde aber spielte sie eine kleine Melodie, bevor sie die Stundenanzahl mit ihren tiefen, weit schallenden Tönen erklingen ließ. Einen Sekundenzeiger gab es nicht. Sie hatte nur einen Minuten- und einen Stundenzeiger.

Hörte man jedoch - bevor das Liedchen gespielt wurde - genau hin, konnte man ein kleines Klicken wahrnehmen und der innere Mechanismus begann zu surren. Nach einer Stunde Hausaufgaben war dieses Klicken das Signal für meinen Bruder und mich, worauf wir gewartet hatten. Dann wussten wir, dass die Stunde der Folter beendet und die lang ersehnte Zeit zum Spielen gekommen war.

An diesem Punkt befinden wir uns innerhalb der Geschichte unserer Erde. Die Zeit der Drangsal ist kein zukünftiges Ereignis. Die meisten Menschen, die diesen Artikel lesen, wurden geboren, nachdem die Zeit der Drangsal bereits begonnen hatte. Wir warten nur auf dieses fast lautlose Klicken, das signalisiert, dass alles vorbei ist. Doch lass dich davon nicht überraschen! Nimm dir jetzt die Zeit, um die Prophezeiungen zu studieren. Es ist Jahuwahs Wille, dass du weisst, dass alles auf dieser Erde bald mit gewaltiger Macht zerstört werden wird. Wenn die Posaunen erst einmal beginnen zu ertönen, wird es bis zum Ende keine Verschnaufpause mehr geben.

Als Jahushua nicht lange vor seinem Tod gebeten wurde, das Ende der Welt zu beschreiben, sprach er die ermutigenden Worte: „Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28.)

Es sind nur noch Momente bis Mitternacht. Das Ende ist viel näher, als du es dir vorstellen kannst.

Für weitere Einblicke in die nahe Zukunft lädt WLC zum Lesen folgender Artikel ein:

Der letzte Betrug: Satan trägt Kleider des Lichts

Der Spätregen fällt bereits! (Empfängst auch Du ihn?)

Die sieben Posaunen der Offenbarung
 


1 https://www.sciencedaily.com/releases/2007/07/070730092544.htm

2 http://www.australiangeographic.com.au/topics/scienceenvironment/2011/03/earthquakes-the-10-biggest-in-history/